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Homberg-Coach beeindruckt von RWE-Auftritt: “Eine Nummer zu groß“

Fabrice Nühlen
22. November 2020, 11:30 Uhr
Trotz der Pleite gegen RWE: Sunay Acar und sein Team spielen eine gute Runde. Foto: Thorsten Tillmann

Trotz der Pleite gegen RWE: Sunay Acar und sein Team spielen eine gute Runde. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist VfB Homberg kassierte gegen den Spitzenreiter Rot-Weiss Essen eine auch in der Höhe verdiente 0:4-Niederlage. VfB-Coach Sunay Acar lobte den Gegner in den höchsten Tönen.

Der VfB Homberg zählt unter seinem neuen Trainer Sunay Acar in der bisherigen Regionalliga-Saison zu den positiven Überraschungen. Mit 13 Punkten hat der Viertligist bereits jetzt mehr Punkte auf dem Konto, als in der Hinrunde der vergangenen Spielzeit. Durch zwei Siege in Folge sammelte die Acar-Elf Selbstvertrauen für das Highlight-Spiel des Jahres: Das Aufeinandertreffen mit dem Regionalliga-Primus Rot-Weiss Essen. Dass Homberg dem großen Favoriten gefährlich werden kann, stellten die Duisburger beim 2:0-Sieg in Essen am 13. Dezember 2019 unter Beweis.

Ein erneuter Überraschungscoup sollte dem VfB allerdings nicht gelingen. Ganz im Gegenteil: Die Duisburger waren chancenlos und kassierten gegen den Spitzenreiter eine deutliche 0:4-Pleite. Der Coach musste die Überlegenheit der Gäste anerkennen und zeigte sich als fairer Verlierer: „Glückwunsch an Rot-Weiss Essen. Die haben uns in Sachen Effektivität eine Lehrstunde erteilt. Wir haben uns Essens Spiel in Mönchengladbach angeschaut und wollten nicht so tief stehen. RWE hat uns mit ganz einfachen Mitteln besiegt. Das muss man auch mal anerkennen. Der Gegner war eine Nummer zu groß für uns. Hut ab.“

Acar über RWE: “Abgeklärteste Mannschaft der Liga“

Bereits nach 36 Minuten führten die Essener mit 3:0. Acar war beeindruckt von der Effektivität der Gäste. „Der Unterschied zum Mönchengladbach-Spiel war, dass RWE gegen uns die ersten drei Chancen sofort gnadenlos genutzt hat. Für mich waren sie gerade in der Offensive die abgeklärteste Mannschaft in der Liga. Wenn sie weiter so effektiv sind, wird es ganz schwer, RWE zu schlagen“, lobte der 42-Jährige.

Mittwoch gastiert Homberg beim Aufsteiger SC Wiedenbrück

Am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr) steht für den VfB Homberg beim SC Wiedenbrück dann wieder ein Spiel auf Augenhöhe an. Der Aufsteiger hat aktuell sechs Punkte mehr auf dem Konto als der VfB.



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