Hoffenheim präsentiert Nagelsmann-Nachfolger

19.03.2019

1. Liga

Hoffenheim präsentiert Nagelsmann-Nachfolger

Foto: firo

Die TSG Hoffenheim hat am Dienstagmittag den Nachfolger für Julian Nagelsmann, der bekanntlich ab dem 1. Juli RB Leipzig trainieren wird, vorgestellt.

Der neue Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim heißt Alfred Schreuder. Der 46 Jahre alte Fußballlehrer kommt vom niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zurück in den Kraichgau, wo er bereits zwischen Oktober 2015 und Januar 2018 als Co-Trainer arbeitete. Schreuder wird sein Amt am 1. Juli dieses Jahres antreten. Er unterschreibt einen bis zum 30. Juni 2022 datierten Vertrag.


"Wir haben intensiv und in Ruhe an der Umsetzung einer für uns optimalen Lösung gearbeitet und sind sehr glücklich, nun auch die Fakten nennen zu können", sagt Alexander Rosen. "Da wir in Sachen Cheftrainer frühzeitig Klarheit hatten, konnten wir die Zeit nutzen, um sorgfältig Vorarbeit zu leisten und den Prozess der Neubesetzung mit großer Geduld und Intensität zu gestalten", erläutert der Direktor Profifußball. "Alfred kennt unsere Strukturen und den Großteil des Teams, außerdem hat er durch seine hervorragende Expertise sowie eine strategische, klare und kommunikative Art maßgeblich zum Erfolg der vergangenen Jahre beigetragen. Ich persönlich freue mich darauf, gemeinsam mit Alfred in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit die Entwicklung unserer Mannschaft voranzutreiben."

"Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Hoffenheim und weiß um die große Herausforderung, aber genau darin liegt für mich ein besonderer Reiz", sagt Alfred Schreuder. "Ich bin voller Ehrgeiz, als Cheftrainer hier nun weitere, eigene Akzente zu setzen und die jüngste Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Natürlich wird es hilfreich sein, dass ich die Strukturen des Klubs ebenso kenne wie alle handelnden Personen." Neben der sportlich reizvollen Aufgabe hat Schreuder auch der Kraichgau gelockt. "Mir ist während meiner ersten Amtszeit nicht nur die TSG, sondern auch die Region sehr ans Herz gewachsen, und ich freue mich natürlich, dass mich bei der Rückkehr nun auch meine Familie begleiten wird."

Vergessen möchte der künftige TSG-Coach aber auch seinen aktuellen Arbeitgeber nicht, bei dem er in verantwortungsvoller Rolle die beeindruckende Entwicklung in der jüngsten Vergangenheit mitgestaltete: "Ich danke Ajax und vor allem Sportdirektor Marc Overmars für die Kooperation, das Verständnis und die Erfüllung meines Wechselwunsches. Mir wurde eine große Chance geboten und ich durfte eine junge, motivierte und hochtalentierte Mannschaft coachen, die unsere Ideen angenommen und umgesetzt hat", blickt der Niederländer nicht zuletzt auf die herausragenden Erfolge in der Champions League zurück, darunter den Achtelfinal-Triumph über Seriensieger Real Madrid.

Ende Oktober 2015 kam Schreuder als Co-Trainer von Huub Stevens zur TSG Hoffenheim, bei der er auch blieb, als Stevens seinen Posten aufgrund einer Herzerkrankung aufgab und Julian Nagelsmann im Februar 2016 als Cheftrainer bei dem damals akut abstiegsgefährdeten Bundesligisten übernahm. Am 4. Januar 2018 bat Schreuder um Auflösung seines Vertrags, um in seine Heimat und zu seiner Familie zurückzukehren.

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