Drei von 18 Testspielen sind absolviert: Westfalia Herne bereitet sich auf die anstehende Saison in der Oberliga Westfalen vor. Eine, die nach Vorstellung von Trainer Christian Knappmann 40 Spieltage beinhalten muss.

Oberliga Westfalen

Herne: Knappmann über Testspiel-Marathon und Playoff-Idee

Justus Heinisch
25. Juli 2020, 14:19 Uhr
Westfalia-Trainer Christian Knappmann. Foto: Rainer Raffalski

Westfalia-Trainer Christian Knappmann. Foto: Rainer Raffalski

Drei von 18 Testspielen sind absolviert: Westfalia Herne bereitet sich auf die anstehende Saison in der Oberliga Westfalen vor. Eine, die nach Vorstellung von Trainer Christian Knappmann 40 Spieltage beinhalten muss.

Am 18. Juli startete der Testspiel-Marathon von Westfalia Herne. Satte 18 Vorbereitungspartien hat Trainer Christian Knappmann angesetzt. Nicht aus Langeweile, sondern aus einem guten Grund. "Ich lege extrem viel Wert auf taktische Elemente", erklärt Knappmann, "und diese Inhalte lassen sich leichter vermitteln in einer Wettkampfsituation."

Auf ein 1:1 bei Regionalligist Alemannia Aachen folgten ein 7:1-Sieg über den FC Remscheid sowie ein 8:1-Erfolg bei Rot-Weiß Mülheim. Das liest sich soweit ganz gut. Und auch Knappmann ist zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung.

Eine ganze Menge neuer Spieler liefen in den drei Spielen für die Westfalia auf. Gleich vier Talente angelte sich Herne aus der U19-Bundesliga: Kevin Klass, Jan Fauseweh, Erkan Aydin kamen aus Bielefeld, Enes Bilgin aus Oberhausen. Insgesamt verfüge der Kader über eine "lineare Altersstruktur", so Knappmann, der meint: "Integration ist ja für viele ein Riesenthema im Fußball. Aber ich glaube nicht, dass es so schwer ist, Menschen dabei miteinander bekannt zu machen."

Klare Meinung zur Oberliga-Abstimmung

Wichtig waren ihm, dass die Zugänge eine "intrinsische Motivation" mitbringen, ehrgeizig sind – wie Knappmann selbst: "Ich bin ein Trainer, der extrem hohe Ambitionen hat. Spieler und Trainer müssen zueinander passen und das Gleiche investieren."

Sicher ist, dass die Oberliga Westfalen eingleisig bleibt. 21 Teams werden in der Saison 2020/21 in Westfalens höchster Amateurliga an den Start gehen. Fraglich ist nur, ob sie dies in einem normalen Modus mit Hin- und Rückrunde tun werden oder in einem Modus, der sich nach der Hinrunde in Playoffs teilt.

Für Knappmann gibt es nur eine Lösung. "Ich freue mich darüber, dass sie eingleisig ist. Ich hoffe, dass das so bleibt und dass nicht diese albernen Playoffs kommen. Da sehe ich keinen Mehwert drin", sagt der 39-Jährige. "Es sind lediglich sechs Spiele mehr. Ob ich 34 oder 40 Spiele habe, macht den Kohl nicht fett."

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