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Herne erstmals runter vom Abstiegsplatz

Stefan Loyda
23. Februar 2019, 10:32 Uhr

Foto: Rainer Raffalski

Westfalia Herne gewinnt gegen die Hammer SpVg mit 2:0 und steht zumindest vorerst nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Erstmals in dieser Saison.

„Das war ein hochverdienter Sieg. Wir haben einen brutal starken Gegner über 90 Minuten in die Schranken gewiesen“, schnaufte Hernes Trainer Christian Knappmann gegenüber der WAZ erst einmal durch. Gerade hatte seine Mannschaft einen erbitterten Fight gegen die favorisierte Hammer SpVg geliefert.

Michael Smykacz erzielte nach gerade einmal acht gespielten Minuten die Führung für die Westfalen, scheiterte zehn Minuten darauf jedoch vom Punkt. Hamms Keeper Jarno Peters konnte den schwach geschossenen Elfer parieren. Bilal Abdallah konnte mit seinem Treffer - einem verwandelten Elfmeter - eine gute Viertelstunde vor dem Ende letztendlich aber doch noch alles klarmachen.

Durch diesen Sieg springt die Knappmann-Elf zumindest einmal vorerst aufs rettende Ufer und überholt Eintracht Rheine und den 1. FC Gievenbeck. Übrigens zum ersten Mal in dieser Saison. Allerdings können beide Teams am Sonntag noch nachlegen. Da jedoch beide Mannschaften gegen Top-Teams der Liga ranmüssen, scheint dies auf den ersten Blick unwahrscheinlich. Gievenbeck empfängt die zweite Mannschaft von Schalke 04, Eintracht Rheine empfängt den Tabellendritten TuS Ennepetal.

Nach dem Sieg gegen Hamm ließ es sich Knappmann derweil nicht nehmen, seinem Schlussmann ein Sonderlob auszusprechen: „Klar, das war Weltklasse, wie Ricardo die Dinger abgewehrt hat. Heute konnte man wieder sehen, warum wir uns im Winter in der Torwartfrage klar positioniert und mit Seifried verlängert haben.“

In der kommenden Woche geht es für die Westfalen dann zum FC Brünninghausen. Bei der aktuellen, engen Tabellenkonstellation könnte Herne mit einem Sieg dann sogar noch in höhere Gefilde vorstoßen. sl

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