Der 1. FC Heidenheim mischt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter munter mit, im Tabellenkeller verpasst der 1. FC Nürnberg einen Befreiungsschlag. 

2. Bundesliga

Heidenheim hält Aufstiegsplätze im Visier - Nürnberg bleibt im Keller

22. Mai 2020, 20:38 Uhr
Der 1. FC Nürnberg hat in der 2. Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Foto: dpa

Der 1. FC Nürnberg hat in der 2. Bundesliga einen Befreiungsschlag verpasst. Foto: dpa

Der 1. FC Heidenheim mischt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter munter mit, im Tabellenkeller verpasst der 1. FC Nürnberg einen Befreiungsschlag. 

Während die Heidenheimer durch das 1:0 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden die Topfavoriten VfB Stuttgart und Hamburger SV unter Druck setzten, mussten sich die abstiegsbedrohten Franken parallel mit einem 1:1 (0:0) gegen Erzgebirge Aue begnügen. 


Der eingewechselte Tobias Mohr sorgte in der 70. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 20 Metern für den Siegtreffer der Heidenheimer.

Zum Auftakt des 27. Spieltags liegt der FCH weiter auf Rang vier, nur noch ein Zähler trennt das Team von Trainer Frank Schmidt (44 Punkte) nun vom HSV und dem VfB (beide 45) auf den Plätzen zwei und drei.

In Nürnberg gingen die Gäste, die bei ihrer Bus-Anreise bei einem schweren Autounfall nur mit Glück einer Katastrophe entgangen waren, dank Dimitri Nasarow (51.) in Führung. Ein kurioses Eigentor von Sören Gonther (63.) rettete den Gastgebern immerhin einen Zähler.

Aue rückte zunächst auf Rang fünf vor, verpasste es aber, Druck auf die Spitzenteams auszuüben. Nürnberg (30) verbesserte sich zunächst auf den 14. Platz - steht aber nur zwei Punkte vor den auf dem Relegationsplatz liegenden Wiesbadenern. Der Aufsteiger könnte im Laufe des Wochenendes noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

Der Unfall auf der Hinfahrt der Auer hatte sich auf der A72 bei Hartenstein ereignet, als der Teambus von Trümmerteilen eines verunglückten PKW getroffen wurde. Laut der Neuen Presse wurden die beiden Insassen des Autos leicht verletzt, die Mannschaft war mit dem Schrecken davon gekommen. sid

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