Bei den Duisburger Stadtmeisterschaften blieb die große Überraschung aus. Die Favoriten kamen eine Runde weiter - wenngleich Titelverteidiger SF Hamborn 07 eine gehörige Portion Dusel hatte. 

Halle Duisburg

Hamborn 07 schrammt an Blamage vorbei - Homberg locker weiter

Justus Heinisch
09. Januar 2020, 22:13 Uhr

Ex-Profi Nico Klotz ist neu bei Hamborn 07. Foto: Mark Bohla

Bei den Duisburger Stadtmeisterschaften blieb die große Überraschung aus. Die Favoriten kamen eine Runde weiter - wenngleich Titelverteidiger SF Hamborn 07 eine gehörige Portion Dusel hatte. 

Regionalligist VfB Homberg wurde jüngst zur Duisburger Mannschaft des Jahres gekürt, Stefan Janßen zum Trainer des Jahres. Gerne darf jetzt der Titel bei den Hallenstadtmeisterschaften folgen. „Wir haben etwas gutzumachen. Im letzten Jahr sind wir unglücklich im Halbfinale rausgeflogen“, sagte Janßen mit einem Lachen.

Es wäre der insgesamt zwölfte Turniersieg für den Verein. Rekord. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber nicht um jeden Preis. Möge die beste Mannschaft gewinnen. Das Schöne ist ja, dass unterklassige Mannschaften in der Halle für Furore sorgen können“, befand Janßen. Immerhin legte seine Mannschaft souverän vor und gewann alle vier Partien.

Ex-Profi Nico Klotz hilft Hamborn 07

Einer, der gut mit Janßen befreundet ist, trainiert die Sportfreunde Hamborn: Michael Pomp. Der Trainer gewann die Stadtmeisterschaft mit den Nullsiebenern im vergangenen Jahr - ein Coup, den er am liebsten wiederholen möchte.

Für den Titelverteidiger startete das Turnier aber nicht nach Plan. Direkt zu Turnierbeginn hatten es die Hamborner Löwen mit Ligakonkurrent FSV Duisburg zu tun. Es setzte eine 2:3-Niederlage. Danach folgte ein 0:4 gegen A-Ligist Wanheim.

Trotzdem reichte es für die Endrunde. Was auch an Zugang Nico Klotz lag, der beispielsweise beide Treffer gegen den FSV erzielte. „Er hat für jeden Landesligisten genug Qualität“, merkte Pomp an. „Aber ich finde, man sollte das nicht nur auf ihn reduzieren. Weil sich um ihn herum immer noch genug Leute bewegen, die natürlich auch Löcher gerissen haben.“

Pomp freut sich nun über den freien Freitag. Die Endrunde steigt am Samstag: „Da hat man sicherlich den Vorteil, dass man einen Tag Pause hat.“

FSV Duisburg kommt locker weiter

Ligakonkurrent FSV steht ebenfalls in der Endrunde. Aber das alleine reicht Trainer Markus Kowalczyk noch nicht: „Wir wollen ins Finale! Wir sind spielerisch und technisch ganz gut dabei.“

Das überraschte den Landesliga-Trainer wiederum schon ein wenig. Schließlich absolvierte Duisburg am Mittwoch noch ein kräftezehrendes Testspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (0:6).

Neben den drei Teams qualifizierten sich noch der ESV Hohenbudberg und der TSV Bruckhausen - zwei A-Ligisten - für den Finaltag.

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