Landesliga Niederrhein 1

Hamborn 07: 17-jähriger Julian Bode macht auf sich aufmerksam

Fabian Kleintges-Topoll
19. August 2019, 08:00 Uhr

Foto: mabo Sport

Mit dem späten Elfmetertor gegen den FC Remscheid (1:1) konnten die Sportfreunde Hamborn 07 den Katastrophenstart verhindern. Trainer Michael Pomp richtet einen optimistischen Blick nach vorne.

Einen Wunsch hatte Pomp nach Abpfiff der turbulenten Schlussphase gegen den FC Remscheid. „Ich würde gerne irgendwann auch mal in Führung gehen“, machte der 35-Jährige deutlich. Das ist seinen „Löwen“ in der laufenden Landesliga-Saison noch nicht einmal gelungen. „Aber wir haben ein Tor geschossen und einen Punkt mitgenommen. Das ist schon einmal der Anfang“, sagte Pomp, der vom „dominanten Fußball“ seiner Mannschaft nach wie vor überzeugt ist.

Gegen Remscheid war das Spiel der Hamborner nicht nur auf Ballbesitz fokussiert. Hamborn zog sich zeitweise zurück und lauerte auf Konter. Ein Plan, der auch in Zukunft weiter umgesetzt werden könnte. „Es sind oft die letzten 20 bis 25 Meter, die fehlen“, bemängelte Pomp, der am Sonntag eine bärenstarke Leistung seines Youngster Julian Bode zu sehen bekam. Hamborns Mittelfeldakteur hat seine Chance genutzt.

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„Er ist 17 Jahre alt. Das darf man nicht vergessen. Er hat sich seinen Einsatz verdient, egal ob er 17 oder 36 ist“, stellte Pomp klar. Es war sein erster Startelfeinsatz in der Landesliga. Unbekümmertheit, Engagement und viel Fleiß. Pomp sagte, dass der Umgang mit jungen Spielern nicht immer einfach sei. Schon vor dem ersten Spieltag war der 35-Jährige hochzufrieden mit Bodes Entwicklung. „Er ist zwei Mal reingekommen, um ein bisschen reinzuschnuppern.“

In der laufenden Spielzeit soll auch Bode zum erhofften Klassenerhalt beitragen. Eine Saison wie vor zwei Jahren, als die Sportfreunde als Aufsteiger direkt wieder runter mussten, soll es so schnell nicht mehr geben. Doch dazu benötigen die „Löwen“ weiter Punkte. Der kommende Gegner wird nicht leichter. Am kommenden Wochenende sind die Hamborner beim Oberliga-Absteiger TV Jahn Hiesfeld zu Gast. „Dann dürfen wir uns neben guten Ballbesitzphasen auch mal auf das Verteidigen konzentrieren“, blickte Pomp auf die Partie bei einem der Topfavoriten auf den Aufstieg.

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