Regionalliga West

Halterns Credo: Mentalität vor Qualität

Sven Bednarz
18. August 2019, 07:30 Uhr

Foto: firo

Nach dem 1:0-Sieg in Lotte konnte Haltern auch die Heimpremiere in der Regionalliga West gewinnen. Gegen eine spielstarke U23 aus Düsseldorf hieß es nach 90 Minuten 2:0 (1:0) - mit einem neuen Konzept.

Zwei Spiele, sechs Punkte, 3:0 Tore: Für den TuS Haltern liest sich das Abenteuer Regionalliga seit Samstagnachmittag wie ein Märchen. Drei Wochen nach der Regionalliga-Premiere sicherte sich die Niemöller-Elf auf heimischem Boden den nächsten Sieg - nach 90 Minuten stand ein 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf II auf der Habenseite.

Dass Haltern auch gegen die Fortuna bestehen konnte, lag unter anderem an der Einstellung des TuS-Personals. „Wir haben heute mehr nach Mentalität aufgestellt, nicht nach Qualität“, offenbarte Trainer Magnus Niemöller den Matchplan nach der siegreich gestalteten Partie, in der spielstarke Akteure wie Marvin Möllers ihre Fähigkeiten als Ergänzungsspieler einbringen sollten.


Düsseldorfs Übungsleiter Nico Michaty sang indes einen echten Lobgesang auf den Neuling aus dem Ruhrgebiet. „Sie können noch für Furore sorgen: Mit ihrer Mentalität, mit ihrer Leidenschaft, mit ihrer Art, Fußball zu spielen“, fand der 45-Jährige ausschließlich positive Worte für den aufstrebenden Regionalligisten aus Haltern.

"Damit hätten wir nie gerechnet"

Mit altbewährten Tugenden und der gegen Fortuna Düsseldorf forcierten Mentalität konnte der TuS nun also den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren. Für Magnus Niemöller gleicht die frühe Zwischenbilanz einem Auftakt nach Maß. „Das ist ein sensationeller Start, damit hätten wir nie gerechnet“, gab der bestens gelaunte TuS-Trainer nach der Heimpremiere zu Protokoll.

Noah Korczowski, Kapitän und 1:0-Torschütze gegen die Düsseldorfer Zweitvertretung, pflichtete Niemöller bei: „Jetzt haben wir einen Saisonstart, den uns keiner zugetraut hat.“ Der 1,88 Meter große Abwehrrecke ergänzte selbstbewusst: „Für uns kam der Saisonstart nicht so überraschend wie für andere. Wir haben in der Vorbereitung gesehen, dass die Mannschaft Fußball spielen kann.“

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren