Hajri erlöst ganz Duisburg

01.03.2019

Der helle Wahnsinn!

Hajri erlöst ganz Duisburg

Foto: firo

Der MSV Duisburg hat am 24. Spieltag der 2. Bundesliga in der Nachspielzeit mit 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Magdeburg gewonnen. Wir haben die Brennpunkte zum Spiel.


Ausgangslage: Abstiegskampf pur hieß es im Vorfeld der Begegnung. Während die Duisburger seit drei Spielen auf einen Sieg warteten und als Tabellenletzter eine denkbar schlechte Ausgangslage hatten, kamen die Magdeburger als Team der Stunde gestärkt in die Schauinsland-Reisen-Arena. Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie wollte die Mannschaft von Michael Oenning auch in Duisburg das nächste Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen.

Das Spiel:
Den ersten Höhepunkt gab es nach zwölf Minuten. Eine Hereingabe von Ahmet Engin wurde von einem Magdeburger noch abgefälscht und klatschte an den Pfosten. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatten aber die Gäste. Einen Schuss von Felix Lohkemper lenkte MSV-Keeper Felix Wiedwald noch an die Latte (39.). Und Magdeburg machte da nach der Halbzeit weiter. Bülters Schuss aus der Distanz ging nur knapp am Tor vorbei (56.). Doch auch Duisburg spielte weiter nach vorne. Nach einer Flanke von Havard Nielsen köpfte Cauly Souza nur knapp über das Tor (67.). Als alle schon mit einer Nullnummer rechneten, erzielte Enis Hajri nach einem Freistoß den Last-Minute-Treffer und sorgte somit für Extase in der Schauinsland-Reisen-Arena.

Gewinner des Spiels: Cauly Souza. Als Dreh – und Angelpunkt leitete er immer wieder die Duisburger Offensivaktionen ein und war zudem fast überall zu finden. Vorne fehlten ihm zuweilen aber die Anspielstationen.

Verlierer des Spiels:
Moritz Stoppelkamp. Zeigte er in der ersten Halbzeit noch eine ordentliche Leistung, so gelang ihm in zweiten Durchgang nur noch wenig. Lieberknecht reagierte und brachte nach 66 Minuten John Verhoek für ihn ins Spiel.

Kuriosität des Tages:
Eine Durchsage des Stadionsprechers nach sechs Minuten. Anscheinend hatte jemand vergessen, den Schlüssel beim Verlassen des Autos mitzunehmen und die Zündung abzustellen. Die Bitte des Stadionsprechers: „Bitte kommen Sie zu Ihrem Auto, bevor der Tank leer ist.“ Die Ansage sorgte für Erheiterung bei den Zuschauern.

Pechvogel des Spiels: Magdeburgs Christian Beck. Nach einem Zusammenprall mit Enis Hajri musste Beck sichtlich benommen das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Marcel Costly in die Partie.

Held des Tages:
Enis Hajri erlöste mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit wohl ganz Duisburg!

Autor: Maximilian Villis

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01.03.2019 - 21:54 - Alt Zebra

Nur die 3 Punkte Zählen,vieleicht bekommt die Mannschaft mehr Sicherheit.Der Trainer ist Unfähig ,wer in einer Pressekonferenz sagt das er Spieler aufstellt weil man mit denen letzte Saison Gewonnen hat istdoch eine Lachnummer.Spieler wie Gyau ,Seo, müssen sich doch verarscht vorkommen bringen Leistung und sitzen beim nächsten Spiel auf der Bank.Zum Glück war Magdeburg heute noch Schlechter wie wir und wir hatten mal das Glück auf unserer Seite.Unter Gruev war die Spiekerische und Kämperische Leistung schon schlecht,aber unter Lieberknecht ist es noch schlimmer.Ich sehe kein Konzept für verbesserungen,mit seiner dauernden Wechselei kann die Mannschaft sich nicht Einspielen und bringt Unruhe in die Mannschaft.Trainer und Grilic müssen gehen auch wenn die Klasse gehalten wird.

01.03.2019 - 21:16 - PushingItTooHard

Ganz ehrlich: Das einzig Gute sind die drei Punkte. Danke Hajri! Ansonsten war es eine katastrophale Leistung. Den Spielern stand die Panik und Angst ins Gesicht geschrieben und lähmte alles. Es war keine positive Entwicklung zu erkennen. Der Trainer ist einfach nicht der Richtige. Grund zur Erleichterung gibt es nicht nach dieser Vorstellung.

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