Erling Haaland hat mit der norwegischen Auswahl die Qualifikation für die Europameisterschaft 2021 verpatzt. Das machte den Stürmer von Borussia Dortmund wütend.

EM-Quali

EM-Aus mit Norwegen: BVB-Star Haaland "richtig sauer"

09. Oktober 2020, 10:14 Uhr
Foto: dpa

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Erling Haaland hat mit der norwegischen Auswahl die Qualifikation für die Europameisterschaft 2021 verpatzt. Das machte den Stürmer von Borussia Dortmund wütend.

Stürmerstar Erling Haaland bleibt bei der Fußball-EM im kommenden Sommer (11. Juni bis 11. Juli 2021) nur die Rolle des Zuschauers. Der Bundesligaprofi von Borussia Dortmund verlor mit der norwegischen Nationalmannschaft in den EM-Playoffs gegen Serbien mit 1:2 (1:1) nach Verlängerung und verpasste damit die Teilnahme an der Endrunde. Die Serben sind ihrerseits nun bei der EM ein möglicher Gruppengegner von England, Vizeweltmeister Kroatien und Tschechien.

Haaland blieb am Donnerstag ohne Treffer. Mathias Normann (88.) rettete die Norweger, die durch Sergej Milinkovic-Savic (81.) in Rückstand geraten waren, in die Verlängerung. Dort schlug Milinkovic-Savic (103.) erneut zu. 

BVB-Stürmer Haaland: Nicht ins Spiel eingebunden

Somit zerschlug sich Norwegens Chance auf die zweite EM-Teilnahme der Geschichte nach 2000. Haaland, der 120 Minuten an der Seite von RB Leipzigs Neuzugang Alexander Sorloth durchspielte, ließ seinem Frust anschließend freien Lauf. 


"Ich fühlte mich überhaupt nicht ins Spiel eingebunden", sagte der BVB-Angreifer dem norwegischen Fernsehsender TV2. Für ihn war es der sechste Länderspiel-Einsatz für Norwegens A-Nationalmannschaft. Drei Treffer gelangen dem Ausnahmestürmer bisher. Er werde jetzt nicht schimpfen, so Haaland, "aber ich bin richtig sauer. Das war schlicht und ergreifend nicht gut genug. Das ist einfach enttäuschend. Wir hatten eine gute Möglichkeit, zur EM zu kommen."

Trainer Lars Lagerbäck, dessen Vertrag bis 2022 läuft, bat gar seinen Rücktritt an: "Ich habe kein Problem damit, zur Seite zu treten, falls mein Arbeitgeber dies wünscht." Erstmal stehen für die Skandinavier aber noch zwei Duelle in der Nations League auf dem Programm: Am Sonntag treffen sie auf Rumänien, ehe es am Mittwoch gegen Nordirland geht. (mit SID)

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