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Guardiola stichelt gegen Dortmund: „Bezahlen viel Geld an Berater“

05. April 2021, 16:47 Uhr
Foto: firo

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Starcoach Pep Guardiola hat vor dem Viertelfinale der Champions League mit Manchester City gegen Borussia Dortmund subtile Kritik am Fußball-Bundesligisten geäußert. 

„Wenn einer in Manchester sich mit Borussia Dortmund auskennt, dann ich“, sagte der frühere Bayern-Trainer und lobte den Gegner zunächst: „Ich kann nicht einen einzigen Spieler ohne Qualität bei Borussia Dortmund finden.“

Dann aber stichelte Guardiola gegen den Rivalen, der 2017 den damals 17-jährigen Jadon Sancho von Man City weggelotst hatte. „Sie geben eine Menge Geld aus und bezahlen viel Geld an Berater, damit sie diese Spieler ranholen, die eine unglaubliche Qualität haben“, sagte der Coach der von Scheichs aus Abu Dhabi alimentierten Citizens, die in der Vergangenheit für Verstöße gegen das Financial Fair Play gerügt wurden.

Hintergrund der Spitzen sind Berichte über BVB-Topstürmer Erling Haaland. Dessen Agent Mino Raiola soll bereits Gespräche mit Real Madrid und mit dem FC Barcelona über einen möglichen Wechsel des Norwegers im Sommer aufgenommen haben. Mit 37 Toren in 34 Bundesliga-Spielen und zwölf Toren in acht Champions-League-Partien für den BVB hat Haaland das Interesse europäischer Topclubs geweckt.

Guardiola deutete an, Man City könne sich einen solchen Spieler nicht leisten, ohne Haaland allerdings namentlich zu erwähnen. „Mit diesen Preisen ist das unmöglich“, sagte der City-Coach. In Medienberichten war eine Ablösesumme für Haaland im dreistelligen Millionenbereich kolportiert worden. Zudem gilt das Verhältnis zwischen Guardiola und dem italienischen Spielerberater Raiola seit einem Streit um den damaligen Barcelona-Spieler Zlatan Ibrahimovic vor vielen Jahren als belastet. dpa 

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06.04.2021 - 10:03 - Kuk

Manchester City wurde wegen Verstöße gegen das Financial FairPlay verurteilt.

Daraufhin schloß die UEFA schloß Manchester City für zwei Jahre vom Europapokal aus.
Die CAS sah ein Mangel an Beweisen in einem Anlagepunkt und hob die Sperre auf.
Letztlich blieb eine Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Financial FairPlay und eine Geldstrafe.

Quelle: RS
https://www.reviersport.de/artikel/uefa-hammer-manchester-city-zwei-jahre-vom-europapokal-ausgeschlossen/
https://www.reviersport.de/artikel/cas-hebt-europacup-sperre-fuer-mancity-auf/

05.04.2021 - 20:58 - Hüller

Genau der Pep.... der selektiert gerne und kauft dann für Mio ein. Wichtig ist, dass der Anzug vom Pep gut sitzt, wie bei Heiko Maas.
Beraterprovision ist schon ein Schattenetat.

05.04.2021 - 20:48 - asaph

Was hat der Pep denn bisher mit Clubs wie Schalke oder grauen Mäusen wie Bielefeld erreicht? Der war doch nur bei Clubs des europäischen und arabischen Geldadels so wie jetzt bei dem Schummel-Scheichclub...

05.04.2021 - 19:08 - Wasteland

Der Typ soll die Klappe halten und sich um seinen Scheich-Klub kümmern der eigentlich gar keine CL spielen dürfte.

05.04.2021 - 18:19 - derdereuchversteht07

Wie kann es subtile Kritik sein und gleichzeitig schreibt man er stichelt, lieber Herr Revier Sport?
Na, wer hats geschrieben?

05.04.2021 - 17:23 - lappes

RWE kennt der gar nicht, der gute Pep.

Beitrag wurde gemeldet

05.04.2021 - 16:59 - Brauer

Da muss der Pep aber aufpassen. Wenn er gegen die Drecks AG stichelt trifft ihn der Zorn vom Lappen. :))))

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