05.12.2018

3. Liga

Großkreutz fehlt Uerdingen am Derbytag

Foto: firo

Wechsel der Gelbgesperrten beim KFC Uerdingen: Während Stefan Aigner für das Duell gegen Hansa Rostock am Samstag (14 Uhr) wieder zur Verfügung steht, müssen die Krefelder auf Weltmeister Kevin Großkreutz verzichten.

Riesig war der Jubel am Samstag in Cottbus. Genauer gesagt beim KFC Uerdingen, der sich in der 3. Liga nach zwei späten Toren von Christian Dorda und Maurice Litka soeben glücklich bei der dort heimischen Energie durchgesetzt hatte. Ein bedeutender Sieg, durch den die Krefelder in der Tabelle bis auf den Relegationsplatz drei vorrückten. 


Dennoch musste der KFC in der Partie einen kleinen Wehrmutstropfen verkraften. In der 58. Minute sah Weltmeister Kevin Großkreutz die Gelbe Karte - eine mit Folgen. Für den früheren BVB-Profi war es bereits die fünfte Verwarnung in der laufenden Saison. Er wird dem KFC daher im letzten Heimspiel vor dem Jahreswechsel gegen Hansa Rostock am Samstag (14 Uhr, im RevierSport-Liveticker) nicht zur Verfügung stehen. 

Außerdem fehlten Verteidiger Dominic Maroh und Angreifer Johannes Dörfler zum Wochenbeginn im Training. „Ich gehe aber davon aus, dass sie Mittwoch oder spätestens am Donnerstag wieder dabei sind", sagte Uerdingens Cheftrainer Stefan Krämer in der Rheinischen Post (RP) am Dienstag. „Wenn das der Fall ist, dann haben wir am Samstag einige Optionen.“

Trügerische Konstellation vor dem Duell gegen Rostock

Dafür hatte der KFC auch Positives zur personellen Situation zu vermelden: Der ehemalige Bundesliga-Profi Stefan Aigner geht quasi den umgekehrten Weg zu Großkreutz: Er hatte in Cottbus gelbgesperrt gefehlt und rückt nun wieder in den Kader. Mit Oguzhan Kefkir, der zuletzt mit einer Erkältung ausfiel, ist zudem der zweitbeste Torschütze der Krefelder (fünf Tore) wieder mit an Bord. 

Gerade rechtzeitig, schließlich kommt mit der Rostocker Hansa alles andere als Laufkundschaft in die Duisburger Schauinslandreisen-Arena, in welcher der KFC seine Heimspiele derzeit austrägt. Noch am Montag knüpfte Rostock Tabellenführer VfL Osnabrück ein 1:1-Remis ab. In der Tabelle stehen die Hansestädter zwar "nur" auf dem achten Rang; die Konstellation ist allerdings trügerisch. Nur fünf Punkte trennen Uerdingen und Rostock vor dem Duell. Die Krefelder werden hoffen, dass der Vorsprung am Samstagabend acht Punkte beträgt.

Übrigens schätzt die Polizei die Begegnung als Risikospiel ein. Auf die Beamten in der Region wartet am Wochenende ohnehin eine große logistische Herausforderung: Um 15.30 Uhr treffen sich Schalke und Dortmund im Bundesliga-Revierderby, außerdem spielt Rot-Weiss Essen zuhause gegen Kaan-Marienborn. ea



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