Gegen Mainz

Götze BVB-Gewinner, Diallo der Verlierer

Sebastian Weßling
13. April 2019, 22:19 Uhr

Foto: firo

Borussia Dortmund besiegte den FSV Mainz mit 2:1. Wir haben das Spiel in Kürze in unseren Brennpunkten zusammengefasst.

Spieler des Spiels: Roman Bürki
Kaum war der 2:1-Sieg gegen Mainz 05 unter Dach und Fach, riefen die Fans von Borussia Dortmund seinen Namen: „Roman Bürki!“, schallte es durchs Dortmunder Stadion. Die Fans wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten, denn der Schweizer Torhüter hatte den am Ende glücklichen Sieg mit starken Paraden festgehalten. Immer wieder zeigte er starke Paraden, in der 87. Minute rette er gleich dreifach gegen den einschussbereiten Ujah. „Ich war erleichtert, als der Schiedsrichter abgepfiffen hat, denn lange wäre das nicht mehr gutgegangen“, meinte er nach dem Spiel – und war ansonsten ziemlich sauer darüber, wie seine Mitspieler die Partie fast aus der Hand gegeben hätten.


Gewinner des Spiels: Mario Götze
Mario Götze hatte beim 0:5-Debakel bei Bayern München nicht zur Startelf gehört, wurde erst eingewechselt, als die Angelegenheit längst entscheiden war – und war damit recht unschuldig an diesem Offenbarungseid. Gegen Mainz 05 war er wieder von Beginn an dabei – und ein echter Gewinn fürs Dortmunder Spiel. Beim 2:1-Sieg war er für beide BVB-Tore der Wegbereiter und zeigte nicht nur in diesen Szenen, was für feine Pässe er spielen kann. Immer wieder bewegte er sich klug aus der Spitze in freie Räume und war entscheidender Teil des Dortmunder Kombinationsspiels. In der zweiten Halbzeit allerdings baute er deutlich ab.

Verlierer des Spiels: Abdou Diallo
In der ersten Halbzeit schien es eines der besseren Spiele von Abdou Diallo als Linksverteidiger zu werden: Nach hinten war er absolut sicher und schaltete sich sogar gewinnbringend in die Offensive ein. Als sich aber Mainz 05 in der zweiten Halbzeit entschied, am Spiel teilzunehmen, bekam er aber arge Probleme: Immer wieder wurde er von seinen früheren Mannschaftskollegen überspielt, immer wieder wurde es über seine Seite gefährlich. Zwar wurde er von seinen Vorderleuten oft im Stich gelassen – trotzdem hätte er vieles besser lösen müssen.

Autor: Sebastian Weßling

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14.04.2019 - 09:32 - Kuk

Außerdem scheint das 4-2-3-1-System des BVB's für viele hinreichend Mannschaften und deren Analysten hinreichend bekannt ist. Da sollte es einen Plan B geben. Wenn der BVB noch Tore erzielen muß, hat er sein System bzw. seine Spieler sehr erfolgreich angepaßt. Wenn der Gegner ähnliche Korrekturen an seinem System / Spielern vornimmt, hat der BVB darauf keine Antwort und verliert u.U. total seine Linie. Evtl. muß mal während des Spiels vom 4-2-3-1-System auf 4-4-2, 4-4-1-1, 5-4-1 umstellen.

14.04.2019 - 09:22 - Kuk

Verlierer ist der Assistenz von der Tribüne, der aus der Veränderung der taktischen Aufstellung des Gegners (Route in HZ 2) nicht die entsprechenden Gegen-Maßnahmen vom Assistenten über den Trainer auf die Mannschaft überträgt. Das schien sehr ähnlich mit dem Spiel gegen 1899 zu sein.

14.04.2019 - 09:11 - Kuk

Ich glaube, schon Klopp sagte: Es ist nicht die Frage, warum der Spieler den Zweikampf verloren hat, sondern warum ihm nicht zwei, drei oder vier andere unterstützt hätten. Das Motto "Elf Freunde müßt ihr sein" bitte in der Abwehr konsequewnt umsetzen.
Auf links und rechts, bei Hakimi, Diallo, Wolf, Piszczek oder wer auch immer auf dem AV spielt.
Da muß klar sein, wer die 1:2 - Unterzahl verhindert und das auch konsequnt lebt (Stürmer auch n Defensivarbeit messen ! )

14.04.2019 - 09:01 - dr.evel

ich habe jetzt ;osterurlaub ....
Es gibt ,tatzlich urlaub für Leute der Mittelklasse