Giannikis über RWE-Zeit

09.02.2019

"Dort wurde ich angefeindet"

Giannikis über RWE-Zeit

Foto: Mark Bohla

Für Argirios Gianniks steht am Sonntag ab 14 Uhr gegen den SV Meppen ein Finale auf der Agenda. Nur ein Sieg hilt dem Trainer wohl, um beim VfR Aalen weiter arbeiten zu dürfen.

"Wenn man das Ultimatum sieht, ist es wohl ein richtungsweisendes Spiel für mich", sagt Giannikis gegenüber der "Schwäbischen Post" über die Partie gegen den SV Meppen am kommenden Sonntag. 


"Präsidium und Aufsichtsrat haben vor der Winterpause dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen – verbunden mit dem Minimalziel, aus den ersten drei Spielen mindestens vier Punkte zu holen", betonte VfR-Präsidiumsmitglied Hermann Olschewski nach der jüngsten 1:2-Niederlage bei den Würzburger Kickers in der "Schwäbischen Post".

Der 38-jährige Giannikis hatte das Traineramt in Aalen am 1. Juli übernommen. In 24 Pflichtspielen als VfR-Chefcoach kann der gebürtige Grieche nur auf einen bescheidenen Punkteschnitt von 0,96 Zählern pro Partie verweisen. Anders ausgedrückt: 24 Spiele, fünf Siege, acht Unentschieden, elf Niederlagen. Der letzte Dreier datiert vom 30. September 2018, als die Aalener beim FSV Zwickau mit 3:2 gewannen. Verliert der VfR am kommenden Sonntag auch das Sechs-Punkte-Spiel gegen den SV Meppen, das jüngst eine famose Aufholjagd gegen den KFC Uerdingen (3:2) zeigte, könnten die Tage von Giannikis gezählt sein. Sein Vertrag in Aalen läuft bis zum 30. Juni 2020. 

Obwohl der VfR seit Monaten auf ein Erfolgserlebnis wartet, glaubt Giannikis weiter fest an die Mannschaft und den Klassenerhalt. Aber die öffentliche Diskussion um seine Person stört ihn sehr. "Das ist alles andere als förderlich. Es gibt keine Anzeichen, dass die Mannschaft dem Trainer nicht mehr folgt oder schlechten Fußball spielt. Ich fühle mich von meinem Team nicht im Stich gelassen. Ich bin davon überzeugt, dass unser Weg der richtige ist", wird Giannikis in der "Schwäbischen Post" zitiert.

"Rücktritt" bei Rot-Weiss Essen

Zwischen Oktober 2017 und April 2018 betreute Giannikis in 16 Pflichtspielen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen. Nachdem er bekanntgab, dass er RWE zum Ende der Saison in Richtung VfR Aalen verlässt, einigten sich die Essener mit Giannikis auf eine vorzeitige Trennung. Offiziell hieß es, dass Giannikis "zurückgetreten" sei. Ein Großteil der Essener Fans hatte sich gegen Giannikis gestellt, anch dem dieser seinen Wechsel nach Aalen verkündete. Dass er auch beim VfR Aalen zurücktritt, kommt für den Familienvater nicht in Frage. "In Essen wurde ich persönlich angefeindet, und die Mannschaft hat darunter gelitten." Ein Rücktritt in Aalen? Giannikis antwortet: "Das wird nicht passieren!" wozi





Kommentieren

12.02.2019 - 10:51 - Brückenschänke

Wenn man selbst ein Verhalten wie ein XXX zeigt, braucht man sich nicht später darüber beschweren, genau so behandelt zu werden.

11.02.2019 - 12:08 - mgmaniac

Natürlich wird man angefeindet, wenn man sich heimlich ohne Aussprache für ein besseres Angebot verpisst!

10.02.2019 - 18:41 - Bierchen

Komm', geh' inne Premier- League, Du Experte!

10.02.2019 - 17:48 - RWEimRheingau

Wieder so ein Fehlgriff in der RWE-Trainerhistorie! Ein Blender, wir können froh sein, dass er weg ist!

10.02.2019 - 15:16 - Sch'tis

@RWE51

Fällt er, kräftig !!
Heute wieder 1:2 verloren !!!

Mal ganz ehrlich, der lässt dort den gleichen Mist spielen wie bei uns.
Der wird entlassen und hat dann viel Zeit seine Art Fußball zu spielen, zu überdenken.

1x Gyros mit Pommes ...

10.02.2019 - 15:02 - RWE51

Diesem selbstherrlichen Griechen wünsche ich nur eins, du Nachreter, falle in Aalen auf die Schnauze. du bist . Zt. nämlich eine Null!

09.02.2019 - 21:56 - Brückenschänke

Der durch die Trainerprüfung geknallte Berufsanfänger leidet genau wie der allseits bekannte Autor dieses Artikel vor allem an einem: Definitive Selbstüberschätzung.

09.02.2019 - 20:07 - alibilgin

Ach, Gottchen, der Ärmste,
ist das auch der Grund, warum er sich nichtmals von den RWE-Verantwortlichen verabschiedet hat, sondern einfach verschwand?
Völlig stillos, diese Type, ferngesteuert,
No mercy!!
Danke für nichts!

09.02.2019 - 19:51 - RWE Hans

Ein großer Hoffnungsträger mit Visionen die einen großen wenn nicht sogar einen ganz großen Trainer aus ihm gemacht hätten wenn er erfolgreich in Essen seine visonen umgesetzt hätte. Aber so wie er in der Provinz sein Leben neu ordnet sieht man ja das auch dort im beschaulichen Aalen nur mit Wasser gekocht wird.!!!
Aber dennoch gebürt ihm Respekt und zwar für jeden Menschen der sich gegen den Job und für seine Familie entscheidet. Deshalb viel Glück Aggi bleib gesund und erfolgreich!

09.02.2019 - 19:46 - Gregor

Ach ja, er wurde in Essen angefeindet. Warum denn wohl? Bestimmt nicht wegen seiner Arbeit die er bei RWE geleistet hat. Sein Abgang hatte halt einen faden Beigeschmack. InAalen wird er wohl eher wegen seinem sportlichen Erfolg Probleme bekommen. Wie auch immer, ich möchte hier weder von Siewert, Agi oder Demandt mehr etwas lesen. Das ist für uns RWE-Fans Geschichte und alle haben bei mir einen negativen Eindruck hinterlassen. Aber da wir hier alle praktisch umsonst lesen, müssen wir halt das akzeptieren was uns hier vorgesetzt wird.

09.02.2019 - 19:00 - Harry de Vlugt

Na ja, erste verantwortliche Position bei uns und nach ein paar erfolgreichen Spielen direkt „nach Höherem streben“. Was erwartet er denn da? Zumal es dann ja auch schnell vorbei war mit „erfolgreichen Spielen“!
Jetzt gibt es eine Abfindung in Aalen und dann war es das mit der Trainerkarriere......

09.02.2019 - 18:59 - Niederrheiner 1907

Dieser man ist „ kurze „Geschichte bei Rot -Weiss dabei sollten wir ,es auch belassen .!!!!
Glückauf
nur der RWE!

09.02.2019 - 18:40 - Puma1907

RS nichts zu tun??? Oder was?

09.02.2019 - 18:26 - immerwiederrwe

RS nix ordentliches zu schreiben?

09.02.2019 - 18:16 - Sch'tis

Wann fährt der Bus ?

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