01.12.2018

3. Liga

Geschlossener Protest - Uerdingen festigt Platz zwei

Foto: firo

Begleitet von der Protest-Aktion aller Drittliga-Clubs gegen die Regionalliga-Reform des DFB hat der KFC Uerdingen seinen Aufstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga gefestigt. 

Der KFC setzte sich am Samstag im Aufsteiger-Duell bei Energie Cottbus mit 2:0 (0:0) durch und bleibt nach dem zehnten Saisonsieg Tabellenzweiter hinter dem erst am Montag spielenden Spitzenreiter VfL Osnabrück.


Einen Punkt hinter dem KFC liegt die SpVgg Unterhaching, die tags zuvor den 1. FC Kaiserslautern mit 5:0 (2:0) besiegt hatte. Am Samstag trennte sich der FCK dann mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Michael Frontzeck: der Zweitliga-Absteiger steckt nach vier Spielen ohne Sieg in der sportlichen Krise.

Punktgleich mit Haching bleibt der Hallesche FC (4.), der sich beim Tabellenfünften Preußen Münster mit 2:1 (2:0) behauptete. Die Würzburger Kickers besiegten den auf einem Abstiegsplatz stehenden FC Carl Zeiss Jena mit 5:2 (1:2). Die ebenfalls abstiegsbedrohten Clubs Eintracht Braunschweig und VfR Aalen trennten sich 2:2 (0:1). Der TSV 1860 München bezwang den FSV Zwickau mit 2:0 (2:0) wie auch der SV Wehen Wiesbaden die Sportfreunde Lotte.

DFB-Präsident Reinhard Grindel kritisierte die Protestaktion gegen die Regionalliga-Reform scharf. «Wir erleben keinen Aufstand der Drittligisten. Wir erleben ein sehr fragwürdiges Demokratie-Verständnis», sagte Grindel am Samstag beim Verbandstag des Nordostdeutschen Fußballverbandes in Rangsdorf dem MDR. Die 20 Drittligisten protestieren, indem in allen Partien direkt nach dem Anpfiff der Ball für eine Minute ruhte.

Kommentieren

04.12.2018 - 02:08 - Überdingen

So....und jetzt vor 7000 gegen Rostock gewinnen....da sag i dan....ham wir scho Weihnacht...oder was?...;))

02.12.2018 - 12:01 - firlefanz1905

Gute Arbeit Jungs, 2. Liga kann kommen.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken