Fatih Terim, Trainer von Galatasaray Istanbul, blickt mit Sorgen auf das Champions-League-Auswärtsspiel am Dienstag (21 Uhr/Sky) bei Fußball-Bundesligist Schalke 04. „Wir haben sieben bis acht verletzte Spieler im Team“, so Terim vor dem Abschlusstraining am Montag.

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Gala mit großen Personalsorgen vor S04-Spiel

Thomas Tartemann
05. November 2018, 18:48 Uhr
Foto: firo

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Fatih Terim, Trainer von Galatasaray Istanbul, blickt mit Sorgen auf das Champions-League-Auswärtsspiel am Dienstag (21 Uhr/Sky) bei Fußball-Bundesligist Schalke 04. „Wir haben sieben bis acht verletzte Spieler im Team“, so Terim vor dem Abschlusstraining am Montag.

Erst im Laufe des Dienstags soll sich entscheiden, welche Spieler Galatasaray beim Kampf um den zweiten Gruppenplatz zur Verfügung stehen. „Wir vertrauen Emre Akbaba, Fernando und Eren Derdiyok. Sie sind starke Spieler. Wir hoffen, dass einige der Verletzten auflaufen können“, so Terim. Auf Derdiyok braucht der 65-Jährige gar nicht hoffen. Der Schweizer Offensivmann blieb aus Verletzungsgründen zuhause. „Wenn der Kader stark genug ist, hat man mehrere Alternativen. Für das Spiel auf Schalke haben wir keine große Auswahl“, sagt Terim.


Auch der routinierte Verteidiger Serdar Aziz (28) ist beim türkischen Rekordmeister noch fraglich. Aziz gab sich am Abend vor dem Schalke-Spiel noch zurückhaltend: „Ich hoffe, dass ich auch spielen werde. Ich war lange Zeit verletzt.“ Für den Fall, dass Aziz passen muss, hätte er die Option schon parat: „Dann würde Ozan Kabak für mich spielen.“

Von Schalkes Trainer Domenico Tedesco hat Fatih Terim eine positive Meinung. „Tedesco ist ein guter Trainer.“ Vor dem Anpfiff im Hinspiel umarmte Terim den Deutsch-Italiener herzlich. Tedesco reagierte sichtlich ergriffen. Terim sagt über den Gegner: „Schalke ist eine dynamische Mannschaft. Die Aufgabe ist nicht zu unterschätzen. Wir haben letzte Woche in Istanbul das Derby gegen Fenerbahce gespielt. Das ist der einzige Unterschied zwischen uns und Schalke.“ 

Weil seine Jungs nach dem hitzigen 2:2 im Derby, bei dem es nach Abpfiff wüste Rangeleien zwischen Spielern und Verantwortlichen und insgesamt drei Platzverweise gab, völlig platt waren, lockerte Terim die Zügel. „Wir haben den Spielern 24 Stunden frei gegeben.“ Zum 0:0 im Hinspiel gegen die Königsblauen meint Terim rückblickend: „Die Schalker waren in Istanbul besser als wir.“ Terim weiß, dass seine Mannschaft im Rückspiel liefern muss, um Schalke beim Kampf um Gruppenplatz zwei zu attackieren. Der frühere türkische Nationaltrainer selbstbewusst: „Wir sind gut vorbereitet auf das Schalke-Spiel.“

Autor: Thomas Tartemann

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05.11.2018 - 21:42 - Meysegeyer

Gibt es bei Euch eigentlich keinen Textchef, keinen "no go-Katalog", kein Korrektorat? Noch nicht einmal für die meistfrequentierte 1. Liga? Es ist schon zum Fremdschämen peinlich, grammatikalische Bolzen zu lesen, wie " Auf Derdiyok braucht der 65-Jährige gar nicht hoffen."

@Thomas Tartemann: Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" gar nicht zu gebrauchen.