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Für Schalkes Nastasic ist die Rückrunde ein Neuanfang

15. Januar 2019, 18:21 Uhr

Foto: firo

 „Wir müssen bei Null anfangen“, sagt Schalkes Verteidiger Matija Nastasic, der an das Hinspiel gegen Wolfsburg gar keine guten Erinnerungen hat.

 Für Schalkes Innenverteidiger Matija Nastasic stellt der Rückrundenstart am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (18 Uhr/Veltins-Arena) auch einen Neustart dar. „Wir müssen bei Null anfangen. Es ist wichtig, dass wir vergessen, was in der ersten Saisonhälfte war“, sagt der 25-Jährige. Der Innenverteidiger ist sicher: „Alles kommt vom Kopf.“

Speziell für Matija Nastasic hätte die laufende Saison kaum schlechter beginnen können. Bei der 1:2-Niederlage am 1. Spieltag beim VfL Wolfsburg, als die Wölfe in Überzahl in der Nachspielzeit noch zum Sieg trafen, hatte Nastasic nach 65 Minuten wegen eines groben Foulspiels an der Außenlinie die Rote Karte gesehen. Eine Entscheidung, die zumindest umstritten war. Nastasic wurde für ein Ligaspiel gesperrt. Für ihn und seine Mannschaftskollegen war die Partie Ende August in der Volkswagen-Arena der Beginn einer völlig verkorksten Hinrunde. 

Schalke hat nicht als Team gespielt

Es folgten vier weitere Niederlagen, bevor Schalke erst am 6. Spieltag endlich den ersten Sieg einfuhr. „Danach war es schwierig für uns, zurückzukommen. Wir haben eine Menge an Selbstvertrauen verloren“, sagt Nastasic und ergänzt: „Wir haben mehr über vergangene Begegnungen nachgedacht als über den nächsten Gegner. Das war das große Problem in der Hinrunde.“ Laut Nastasic ein weiteres Manko in der schwachen Phase: „Wir haben nicht so als Team gespielt wie noch in der letzten Saison.“

In den neun Tagen im Trainingslager in Benidorm sei es deshalb auch darum gegangen, als Mannschaft wieder zusammenzuwachsen. „Wenn wir hart arbeiten und das umsetzen, was der Trainer verlangt, können wir einen großen Schritt machen“, sagte Nastasic zu Beginn des Trainingslagers in Spanien. Der ehemalige Spieler von Manchester City, Schalkes Gegner im Achtelfinale der Champions League, ist optimistisch ,dass seine Mannschaft „zu alter Form und alter Mentalität“ zurückfinden wird.


Autor: Christoph Winkel

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