Für RWO-U19 wird es langsam eng

24.11.2018

Jugend

Für RWO-U19 wird es langsam eng

Foto: Thorsten Tillmann

Nach der 0:1-Derbyniederlage gegen RWE wird die Luft in der U19-Bundesliga für die Kleeblätter aus Oberhausen immer dünner. Jetzt stecken sie in der unteren Tabellenhälfte fest und die Konkurrenz sitzt ihnen im Nacken. 

Der Oberhausener November ist ein grauer Monat: Heimniederlage gegen Tabellenschlusslicht Münster (0:2), ein enttäuschendes Unentschieden gegen Abstiegskandidat Rödinghausen (2:2) und jetzt auch noch die bittere Derbyniederlage gegen RWE (0:1). Da scheint es, als wäre der erkämpfte Punkt beim Tabellendritten Schalke (1:1) vor zwei Wochen nichts mehr wert.

RWO-Trainer Dimitrios Pappas versucht einen Grund zu finden, warum es derzeit nicht läuft: „Wir treffen einfach zu viele falsche Entscheidungen. Wir sagen wir schießen auf’s Tor und machen genau das Gegenteil.“

Vor allem gegen Mitkonkurrenten, die auch unten in der Tabelle stehen, fällt es den Oberhausern schwer, sich durchzusetzen - das zeigen die Spiele gegen Rödinghausen, Münster und Essen. Das weiß auch Pappas: „Immer wenn beide Mannschaften schlecht spielen, sind wir die, die verlieren.“

Auch Profitrainer Mike Terranova ließ es sich am spielfreien Regionalliga-Wochenende nicht nehmen, sich den Nachwuchs beim Derby gegen RWE anzuschauen. Er wollte nicht alles schlecht reden: „Im Derby ist nicht viel mit schön spielen, da geht es um Kampf.“

Über die Zukunft der RWO-Jugend konnte Terranova noch nicht viel sagen: „Man muss jetzt noch das halbe Jahr abwarten.“ Erfreulich immerhin: „Es werden auf jeden Fall ein oder zwei Spieler im nächsten Jahr hoch in die erste Mannschaft rücken“, so der RWO-Trainer. Namen wollte er aber noch nicht verraten.

RWO-Offensive hat Ladehemmungen

Der Fokus der Oberhausener liegt jetzt auf dem Restprogramm. Es müssen dringend Punkte her für RWO und vor allem auch Tore, wie die Statistik zeigt: Mit nur neun erzielten Treffern stellt Oberhausen die zweitschwächste Offensive der Liga. Nur Aufsteiger Rödinghausen hat weniger erzielt.

Doch das Restprogramm vor dem Jahreswechsel macht es den Kleeblättern keineswegs leicht. Am kommenden Sonntag geht es zuhause gegen den SC Paderborn, der mit nur einem Zähler weniger direkt im Nacken der Oberhausener sitzt. Verlieren die Oberhausener auch gegen diesen direkten Konkurrenten, wird es immer enger. Nach Paderborn kommen die Bochumer, mit denen „wir uns gar nicht messen müssen“, so der RWO-Trainer.

„Wir müssen uns jetzt noch einmal alle zusammen reißen. Wenn wir das nicht machen, gewinnen wir keine Spiele“, prophezeit Pappas. Und dann rutscht der RWO immer weiter nach unten in der Tabelle. 


Autorin: Kira Alex

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