12.10.2018

LL WF 3

Für Frohlinde läuft es besser als geplant

Foto: Andreas Hofmann

Für den FC Frohlinde läuft die Saison bis jetzt außerplanmäßig gut: Die Mannschaft von Trainer Stefan Hoffmann ist aktuell der Spitzenreiter der Liga – als Aufstiegsfavorit sieht der Coach sein Team trotzdem nicht.

„Wir wollen solange da oben mitspielen, wie es geht. Der Aufstieg ist nicht unser Ziel, aber wenn keiner möchte, dann nehmen wir das natürlich mit“, lacht Hoffmann. Aus Sicht des Coachs ist der SC Obersprockhövel der Aufstiegsfavorit Nummer eins.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er natürlich mehr als zufrieden: „Was soll man da auch anderes zu sagen“, schmunzelt Hoffmann. Für die Leistung seiner Mannschaft aus dem vergangenem Spiel gegen den SSV Buer hat er hingegen nicht wirklich positive Worte übrig – trotz eines 2:0-Sieges: „Das war unser schlechtestes Spiel bisher. Es hat an vielem gefehlt, zum Beispiel an Sicherheit und Laufbereitschaft“, ärgert sich der FC-Trainer.

Das soll am Sonntag wieder besser werden, wenn der SV Sodingen zu Gast ist. Aber Hoffmann warnt vor dem kommenden Gegner: „Ich schätze Sodingen als sehr gut ein. Sie sind nicht umsonst neben Obersprockhövel Mitfavorit auf den Aufstieg.“

Trotz der Warnungen des Trainers steht der FC Frohlinde in der Tabelle deutlich besser da: Mit sieben Siegen, einem Unentschieden und nur einer einzigen Niederlage befindet sich die Mannschaft an der Tabellenspitze. Der SV Sodingen belegt mit 13 Punkten nur einen Platz im Mittelfeld.

Verzichten muss Hoffmann bei dem Spiel auf den Langzeitverletzten Eren Ayaz, der an einem Meniskusriss leidet. Auch Lukas Wohlfarth wird aufgrund einer Zerrung im Leistenbereich nicht einsatzfähig sein. „Ansonsten sind neben zwei bis drei angeschlagene Spieler eigentlich alle mit dabei“, freut sich Hoffmann.

Nicht nur die überschaubare Anzahl an Verletzten bereiten dem Coach Grund zur Freude – auch der Teamgeist im Verein stimmt: „Wir sind zusammen eine gute Truppe und passen menschlich zueinander. Außerdem haben wir für diese Saison einen breiten Kader“, erzählt er.


Autorin: Charmaine Fischer 

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