Beim Champions League-Finale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain (1:0) waren fünf ehemalige Schalker mit von der Partie. Eine Übersicht.

Schalke 04

Fünf ehemalige Schalker im CL-Endspiel

Fabrice Nühlen
24. August 2020, 10:01 Uhr
Thilo Kehrer patzte beim Siegtreffer von Kingsley Coman. Foto: firo

Thilo Kehrer patzte beim Siegtreffer von Kingsley Coman. Foto: firo

Beim Champions League-Finale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain (1:0) waren fünf ehemalige Schalker mit von der Partie. Eine Übersicht.

Viele Fans des FC Schalke 04, die am Sonntag das Champions League-Finale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain (1:0) verfolgten, konnten fünf ehemalige Schalker bei dem größten Spiel auf Vereinsebene bestaunen. Drei Akteure wurden sogar in der Knappenschmiede ausgebildet. Dass ein früherer S04-Spieler im Finale der Champions League steht, ist kein Novum. Bereits im vergangenen Jahr gewann Joel Matip mit dem FC Liverpool den Titel. Der Innenverteidiger spielte 16 Jahre für Schalke.

Manuel Neuer: Der 34-jährige Torwart machte ein überragendes Spiel und sicherte dem deutschen Rekordmeister mit mehreren herausragenden Paraden den Titel. Für den gebürtigen Gelsenkirchener war es nach dem Triumph 2013 bereits das zweite Triple. Der Kapitän durchlief die komplette S04-Jugend und spielte insgesamt 20 Jahre für seinen Heimatverein.

Leon Goretzka: Goretzka trug von 2013 bis 2018 das königsblaue Trikot und gehörte auch in seinen jungen Jahren schon zu den Leistungsträgern im S04-Kader. Der 25-Jährige bestritt über 100 Pflichtspiele für die Knappen. Im Champions League-Finale spielte Goretzka durch und trug maßgeblich zum sechsten Titelgewinn des FC Bayern in diesem Wettbewerb bei.

Thilo Kehrer: Der Verteidiger wechselte 2012 vom VfB Stuttgart in die Knappenschmiede. In der U19 bekam Kehrer von Trainer-Legende Norbert Elgert den Feinschliff. Nach der Vize-Meisterschaft mit der Lizenzspielerabteilung im Jahr 2018 verpflichtete Paris Saint-Germain den deutschen Nationalspieler für 37 Millionen Euro. Gegen Bayern spielte Kehrer über die volle Distanz.

Julian Draxler:
Im Finale wurde Draxler in der 72. Minute für Ander Herrera eingewechselt, konnte aber keine Akzente mehr setzen. Nach 14 Jahren beim FC Schalke 04 schloss sich der heute 26-Jährige 2015 dem VfL Wolfsburg an.

Eric Maxim Choupo-Moting: Von 2014 bis 2017 spielte der Angreifer für Schalke, stand aber meistens im Schatten von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. Der gebürtige Hamburger wurde in der Schlussphase eingewechselt, konnte aber die Niederlage nicht mehr verhindern.



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24.08.2020 - 12:47 - Schalker1965

Schalke ist und bleibt ein Ausbildungsverein. Solange es Schalke mit Hilfe der Kappenschmiede immer wieder gelingt, hochklassige Nachwuchsspieler auszubilden und mit hohen Transfererlösen zu verkaufen, können fehlende Einnahmen aus dem internationalen Geschäft zumindest teilweise kompensiert werden. Ich mag mir jedoch nicht vorstellen, wie es weitergehen soll, wenn Elgert irgendwann einmal in "Rente" geht.

24.08.2020 - 11:31 - Gemare

Man muss leider zugeben das Schalke den oben genannten Spielern die Chance auf ein Europacupfinale nicht wirklich bieten konnte. Ganz abgesehen von der Bezahlung.
Das ist jetzt sowieso in weite Ferne gerückt. LEIDER !!!!