FSV Duisburg muss neuen Trainer suchen

13.04.2019

OL NR

FSV Duisburg muss neuen Trainer suchen

Foto: Mark Bohla

Der FSV Duisburg hat am Samstagnachmittag mit 1:2 gegen den SC Düsseldorf-West verloren. Und auch den Trainer hat der Oberligist verloren: Christian Mikolajczak geht.

"Ich werde Gespräche mit dem Verein führen, wie dieser sich die Zukunft vorstellt. Klar, wenn wir absteigen, wollen wir auch wieder hoch. Aber was ist dann? Wie geht es weiter? Was hat der Verein für Visionen? Und hier geht es nicht nur um die Erste Mannschaft. Wenn ich hier bleibe, dann möchte ich einen Plan verfolgen, an einer Zukunft arbeiten. Ich muss mich mit der Sache identifizieren können", sagte Mikolajczak noch zu Wochenbeginn im RevierSport-Interview.

Dieses angekündigte Gespräch fand dann auch Ende der Woche statt. Mit dem Ergebnis, dass Mikolajczak sein Trainerteam sowie Sascha Bruckhoff, Sportlicher Leiter seit der Winterpause, den FSV Duisburg am Saisonende verlassen werden. Dabei wollte der designierte Landesligist den 37-jährigen Ex-Profi zum Bleiben überreden. "Die Verantwortlichen wollten, dass ich weitermache. Am Ende haben wir einfach in einigen Dingen andere Sichtweisen gehabt. Alles gut", sagt "Micky", der als Feuerwehrmann arbeitet und ergänzt: "Der Verein kann nach der Saison wieder alles auf Null stellen und neu beginnen und die Oberliga-Rückkehr anvisieren. Ich denke, dass eine Trennung am Ende des Tages für beide Seiten das Beste ist."

Das 1:2 gegen den SC Düsseldorf-West zeigte Mikolajczak einmal mehr auf, welch schwere Aufgabe er im Winter übernommen hatte. Nach der Halbzeit verfiel der FSV in einen Tiefschlaf, sodass die Düsseldorfer ihre Tore erzielen konnten. Dass Arman Corovic am Ende noch die Ampelkarte sah, brachte Mikolajczak auf die Palme: "Arman gibt dem Gegenspieler eine klare Kopfnuss. Er hat Glück, dass er nicht sofort fliegt. Dann fängt er plötzlich an zu diskutieren und der Schiedsrichter gibt ihm zurecht die Gelb_Rote-Karte. Das zeiht sich wie ein roter Faden durch die Rückrunde. Anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, neigen die Jungs dazu in Diskussionen zu verfallen.", ärgert sich der ehemalige Trainer des VfB Speldorf.

Wohin Mikolajczaks Weg führen wird, ist noch offen. Nach eigener Aussage ist er für alle Seiten offen und kann sich durchaus auch einen Verein in der Landesliga vorstellen. Mikolajczak: "Es muss nicht unbedingt ein Oberligist sein. Es sollte etwas sein, wo ein Plan hintersteckt, eine Struktur gegeben ist. Dann kann man sich an den Tisch setzen und über alles reden."

Autor: Krystian Wozniak

Kommentieren

14.04.2019 - 13:42 - lapofgods

04.01. FSV Duisburg hat einen neuen Trainer
01.02. FSV Duisburg präsentiert acht Zugänge
12.02. Trainer sagt: "Dennoch glaube ich fest an den Klassenverbleib."
25.02. FSV-Trainer zum Thema Abstieg - "Zug ist so gut wie abgefahren“

Völlig sinnfreier Aktionismus des Vereins. Und der Trainer wollte nur ne Weile von der Straße runter.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken