Frankfurter gehören zu den besten der Welt

31.12.2018

Ultras

Frankfurter gehören zu den besten der Welt

Foto: dpa

Die Facebook-Seite "Ultras World", die über 930.000 Fans hat, wählte die zehn besten Choreographien und Fangruppen des Jahres 2018. Ein deutscher Verein ist demnach die Nummer zwei der Welt.

Ultras: Die einen finden sie gut, weil sie eine heiße Stimmung erzeugen, die anderen verurteilen die Ultras wegen der Pyrotechnik und unterstellen ihnen einen Hang zur Randale.

So oder so: Die Choreografien der Ultra-Gruppierungen sind oft spektakulär. Die "Ultras World", eine Community die bei Facebook über 930.000 Fans hat, hat eine Top 10 des Jahres 2018 zusammengestellt. 

Eintracht Frankfurt ist nach diesem Ranking von "Ultras World" auf Platz zwei. Gewinner der besten Ultras-Gruppierung der Welt im Jahr 2018 sind die Fans von Roter Stern Belgrad. In den Jahren 2016 und 2017 gewann jeweils der polnische Traditionsklub Legia Warschau die Auszeichnung von "Ultras World". wozi

Hier die Top Ten:
1. Roter Stern Belgrad (Serbien)
2. Eintracht Frankfurt (Deutschland)
3. Legia Warschau (Polen)
4. Rapied Wien (Österreich)
5. AIK Stockholm (Schweden)
6. Raja Casablanca (Marokko)
7. FC Kopenhagen (Dänemark)
8. Boca Juniors Buenos Aires (Argentinien)
9. AEK Athen (Griechenland)
10. Widzew Lodz (Polen)






Krawalle in Rom: Frankfurt-Fans sorgen für Entsetzen

Die Fans von Eintracht Frankfurt sind berühmt, berüchtigt und gefürchtet. Sie können eine tolle Stimmung auf den Rängen erzeugen, sind aber auch immer wieder für Bilder gut, die niemand im Stadion sehen möchte. So auch in diesem Jahr beim Europa-League Auswärtsspiel bei Lazio Rom.


Vor dem Spiel zwischen Lazio Rom und Eintracht Frankfurt war es zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen. Es flogen Böller - es gab mehrere Festnahmen.

Eintracht Frankfurts Vereinsführung reagierte mit Unverständnis und Bitterkeit auf die Provokationen und das Zünden von Pyrotechnik durch eigene Fußballfans während des Europa-League-Spiels am Donnerstag bei Lazio Rom (2:1). "Wir haben kein gutes Bild abgegeben", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann.

"Eine kleine Gruppe hat das Spiel missbraucht, um ihre private Auseinandersetzung mit Lazio Rom zu führen", betonte er. "Diese kleine Gruppe nimmt alle anderen Fans in Sippenhaft, was die Wahrnehmung und Stimmung betrifft. Das schadet Eintracht Frankfurt. Das betrübt mich sehr, das macht mich traurig." Hellmann kündigte an, diesen radikalen Fans energisch gegenüberzutreten. "Wir werden die nie ganz raus bekommen aus dem Stadion. Aber wir müssen daran arbeiten, dass diese Kräfte sich nicht austoben können."

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