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Fortuna-Köln-Trainer Ende: Wiedenbrück "schwer zu schlagen"

Tizian Canizales
16. Oktober 2020, 11:05 Uhr
Fortuna Kölns Trainer Alexander Ende (links) schaut sich das Spiel seiner Mannschaft an. Foto: Thorsten Tillmann

Fortuna Kölns Trainer Alexander Ende (links) schaut sich das Spiel seiner Mannschaft an. Foto: Thorsten Tillmann

Für Fortuna Köln steht am 9. Spieltag der Regionalliga West ein Auswärtsspiel beim SC Wiedenbrück an. Gäste-Trainer Alexander Ende warnt vor dem Aufsteiger und freut sich auf einige Rückkehrer im Kader. 

Tabellarisch werden den SC Wiedenbrück und Fortuna Köln am Saisonende wohl einige Plätze trennen. Während die Domstädter im Kreis der Aufstiegskandidaten gehandelt werden, rief Wiedenbrück-Trainer Daniel Brinkmann schon vor dem Auftaktspiel gegen Rot-Weiss Essen das Saisonziel Klassenerhalt aus. 


Ihre Regionalligatauglichkeit haben die Ostwestfalen seitdem schon unter Beweis gestellt. "Wiedenbrück ist ein Gegner, der an den ersten Spieltagen gezeigt hat, dass er schwer zu schlagen ist", warnt daher auch Fortuna Kölns Trainer Alexander Ende im Vorfeld des Duells am Samstag (17.10., 14 Uhr). 

Der SCW hatte am ersten Spieltag Aufstiegsfavorit Rot-Weiss Essen einen Punkt abgeknöpft und auch gegen Borussia Dortmund II (1:4) zunächst gut ausgesehen. "Da fielen die Tore für den BVB auch erst nach der Pause, das Spiel war lange offen", erinnert sich Ende. 

Ende: Topspiel RWE - Preußen Münster kein Thema

Auch seine Mannschaft musste jüngst zum ersten Mal in dieser Spielzeit die kompletten drei Punkte dem Gegner überlassen. Ausgerechnet Kellerkind Sportfreunde Lotte, das in der Vorwoche noch mit 0:6 bei Fortuna Düsseldorf II untergegangen war, konnte die Fortuna mit 1:0 besiegen. Deshalb will sich Ende auch gar nicht mit dem Parallelspiel zwischen den Tabellennachbarn Rot-Weiss Essen und Preußen Münster beschäftigen. 


"Der Blick geht dort überhaupt nicht hin. Natürlich macht jeder im Kopf mal seine Rechenspiele, aber wir haben gegen Lotte gesehen, dass wir unsere Hausaufgaben eben machen müssen. Das ist das einzige, was wir beeinflussen können", beschwört der 41-Jährige. "Nach dem Spiel können wir dann hoffentlich mit drei Punkten mehr auch auf die Tabelle gucken."

Lars Bender fällt aus, Verletzte kehren zurück

Sicher ist dagegen bereits, dass er beim SC Wiedenbrück auf seinen Defensivmann Lars Bender verzichten muss. "Lars hatte einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen, das zieht sich leider noch", erklärt Ende, der aber auch positive Nachrichten aus dem Krankenstand vermelden kann. 


"Wir können in Wiedenbrück auf den ein oder anderen zählen, der uns zuletzt verletzungsbedingt weggebrochen ist. Noe Baba, Kelvin Lunga und Dennis Brock sind wieder fit", freut sich Ende vor dem wichtigen Auswärtsspiel von Fortuna Köln

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