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Fortuna Köln: Top-Scorer wechselt in die 3. Liga

05. Januar 2021, 15:32 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Kurz nach der Verpflichtung von Pascal Itter muss Fortuna Köln einen Abgang verkraften. Der beste Scorer wechselt in die 3. Liga.

Diese Nachricht ist ein Schock für Fortuna Köln: Julian Günther-Schmidt verlässt den Regionalligisten und wechselt mit sofortiger Wirkung zum 1. FC Saarbrücken in die 3. Liga. Damit verlieren die Südstädter ihrer besten Scorer und eine echte Offensivwaffe. Der bestehende Vertrag wurde, wie die Fortuna bestätigte, in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst.


Der 26-Jährige kam erst im August zur Fortuna und wurde gleich zu einem der Leistungsträger der Südstädter. In 17 der 20 Saisonspiele stand er über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Nachdem am 9. Spieltag der Torknoten für Günther-Schmidt platzte, erzielte er bislang sieben Saisontore. Hinzu kamen sechs Vorlagen. Mehr Treffer erzielte lediglich Roman Prokoph.

Günther-Schmidt erklärt seine Entscheidung

„Die Entscheidung ist mir enorm schwer gefallen, weil ich in einem sehr homogenen Team sehr gut aufgenommen wurde und ich mich in der Mannschaft sehr wohl gefühlt habe“, so Julian Günther-Schmidt. „Die Fortuna hat mir viel gegeben und mir ermöglicht, Leistung zeigen zu können. Dafür bin ich sehr dankbar. Am Ende war aber das Sportliche Ausschlag gebend. Ich habe noch einmal die Chance, in der 3. Liga bei einem sehr ambitionierten Verein zu spielen und den nächsten Schritt zu machen", begründete Günther-Schmidt seinen Wechsel und dankte insbesondere den sportlichen Verantwortlichen Alexander Ende und  Stefan Puczynski


Erst am Dienstagmittag konnte die Fortuna einen Neuzugang präsentieren. Pascal Itter soll in der Rückrunde die Defensive der Kölner verstärken. "Er wird unseren Kader noch einmal verstärken und wir sind froh, dass er ab heute ein fester Teil unserer Mannschaft ist", ist sich Ende sicher. Zuvor spielte Itter beim Chemnitzer FC.

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05.01.2021 - 21:45 - stehplatzmitte

Blödsinn! Der Verein hätte gerne mit dem Spieler verlängert, der wollte aus finanziellen und sportlichen Gründen nach Saarbrücken. Gemeinsame Lösung gefunden, fertig. Da jetzt finanzielles Vabanque-Spiel hinein zu interpretieren ist Schwachsinn, passt aber zum sich allwissend wähnenden User.

05.01.2021 - 17:00 - Außenverteidiger

Er war in Jena schon stark und geht zu seinem Ex Coach. Im Sommer war jeder Beobachter sicherlich über diesen Transfer überrascht. Wie sich herausstellt, hat der Fortunavorstand miese Finanzspekulationen, bzw Risikowetten, als Fundament angegeben. In einem Spiel, wo nur rot und schwarz zur Wahl standen, setzte er auf weiß. (1500 Zuschauer sollten in der Pandemie ins Stadion kommen.) Corona enttarnt Hasadeure. :)