Landesliga Westfalen 3

Findungsphase bei Legat-Klub Bövinghausen dauert weiter an

Stefan Stobbe
15. August 2019, 08:33 Uhr

Foto: Carsten Klein

Der TuS Bövinghausen unter Trainer Thorsten Legat ist nach zwei Pflichtspielniederlagen noch nicht in der Saison angekommen. Die verletzten Rückkehrer sollen für mehr Konstanz bringen.

Mehr von außen als von innen, ist dem TuS Bövinghausen die Rolle des Meisterschafts- und Aufstiegsfavoriten in der Landesliga Westfalen 3 zugeschustert worden. Viele Spieler im Kader haben Oberligaerfahrung, dazu Ex-Profi Thorsten Legat an der Seitenlinie. Jüngst gaben bei einer Umfrage der Ruhr Nachrichten 69 Prozent an, dass dem Landesliga-Aufsteiger TuS Bövinghausen in dieser Saison durchaus schon der Aufstieg in die Westfalenliga zuzutrauen sei. 


Soweit wollten die TuS-Verantwortlichen aber noch lange nicht gehen. „Wir sind nicht die einzigen in der Landesliga, die Spieler mit Erfahrung aus der Oberliga haben. Beim FC Frohlinde waren es sogar einige aus der Regionalliga oder Marc-André Kruska, der mal Bundesliga gespielt hat“, relativierte Ajan Dzaferoski, Macher des TuS Bövinghausen, dieses Argument. 

Keine Panik in Bövinghausen

Die 1:2-Niederlage zum Saisonauftakt gegen Frohlinde fiele, laut Dzaferoski, noch in die Kategorie „Findungsphase“. Diese wird wohl auch noch einige Spiele andauern, ließ er durchblicken. „Wir müssen noch die Laufwege aufeinander abstimmen und haben noch viele angeschlagene Spieler. Es braucht sicher noch einen guten Monat, bis wir uns gefunden haben“, erklärte er. 


In Panik verfalle, trotz der aktuellen Leistungen, niemand. „Man muss sich die ersten vier Meisterschaftsspiele einfach Zeit nehmen“, setzte er den Gedanken fort. Daher war die 2:5-Niederlage im Westfalenpokalspiel gegen den DSC Wanne-Eickel für Dzaferoski mehr ein Bonusspiel: „Das Spiel nehmen wir gerne mit. Die Meisterschaft geht aber klar vor.“ 

Legat wollte nicht sprechen

TuS-Trainer Legat war nach dem Pokalspiel zu keiner Stellungnahme bereit, dafür meldete sich der verletzte TuS-Mittelfeldspieler Dino Dzaferoski, Sohn des Vereinsmachers, zu Wort. „Wir haben nun mal eine neue Mannschaft. Es sind nur fünf oder sechs Spieler geblieben, das ist schon ein Problem. Klar, kann da noch nicht alles sofort fruchten und funktionieren“, versuchte er die Startschwierigkeiten in die Saison zu begründen und schloss an: „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt, das heißt aber noch nichts für die Pflichtspiele.“


Gut sechs verletzte Spieler hatte der TuS Bövinghausen in der vergangenen Woche zu beklagen, unter anderem auch Dino Dzaferoski. Es werde noch gut zwei, drei Wochen dauern, bis alle wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen können, schätzte Dino Dzaferoski. Dann wäre auch die von dessen Vater ausgelobte Findungsphase vorbei und der TuS Bövinghausen muss anfangen zu zeigen, was wirklich in seinem neu zusammengestellten Kader steckt. 

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16.08.2019 - 12:52 - hollerdiboller

@Lackschuh: Das Interview von R. Seifried ist gut, aber was hätte er auch anderes sagen sollen !? Mit ihm hat Knappmann wirklich ein gutes Händchen gehabt und das weiß er auch. Alles andere wird sich zeigen. Zu Bövinghausen hat FC Knüppeldick etwas Interessantes unter einem anderen Artikel v. 12.08 kommentiert. Seiner Meinung schließe ich mich an.

15.08.2019 - 20:42 - billyboy

Kasalla wird die 1. Kerze auf dem Adentskranz nicht mehr in Bövinghausen anzünden können.

15.08.2019 - 20:05 - Miles

Bövinghausen wird noch kommen, da bin ich mir sicher. Die neuformierte Mannschaft braucht aber noch ein paar Wochen um sich einzuspielen. Die große Frage bleibt nur: Hat auch Thorsten Legat die nötige Geduld, oder schmeißt er die Brocken nach ein paar weiteren Niederlagen hin und haut ab.

15.08.2019 - 15:39 - Lackschuh

Horst 15
Nun machen Sie hier nicht schon vor Herbst den leckeren Eintopf, wo alles in einen Topf kommt! Wegen Bövinghausen dürfen wir uns aber gerne mal auf Herbst vertagen und dann werden wir sehen, ob dort ein Herr Legat wieder Rede und Antwort steht - möglicherweise wegen Dauerabwesenheit eher Nein??
Bei Herne darf man auch mal die Worte des Torwartes lesen, der ja nicht so ganz neu dort ist und seine Inhalte hat die Truppe incl. Stab bereits in 18/19 mit Serie 2 sehr gelebt.
Aber meine Sicht muss ja nicht geteilt werden, aber Ihre nun auch nicht!
Mal zum sportlichen Bereich: Bövinghausen braucht schnell ein Erfolgserlebnis in höheren Bereichen und Herne traue ich einen Sieg gegen Paderborn zu...!

15.08.2019 - 12:09 - Horst15

Es ist immer wieder bestürzend, wie wenig Ahnung die Verantwortlichen in den Vereinen ganz offensichtlich haben.
Dieser Legat ist genau wie der Knappmann in Herne VÖLLIG ungeeignet für jegliche Führungs- und Leitungsaufgabe im Fußballsport.
Schlimm ist es vor allen Dingen für die jungen Spieler, die in die Hände dieser Leute geraten.

15.08.2019 - 11:29 - hollerdiboller

Noch ist alles möglich.