Oberliga Westfalen

FC Gütersloh: Gerüst steht für den Angriff auf Liga vier - vermutlich in der kommenden Saison

RevierSport
14. April 2021, 19:46 Uhr
Foto: Olaf Ziegler

Foto: Olaf Ziegler

Neun Spiele, acht Siege, ein Remis. Der FC Gütersloh ist sensationell in die Saison in der Oberliga Westfalen gestartet und hat auf Worte Taten folgen lassen.

Der FC Gütersloh ist mit einem Paukenschlag in die laufende Saison gestartet und führt überraschenderweise mit 25 Punkten die Oberliga Westfalen an. Damit wurde das vom Verein vor der Saison ausgerufene Ziel „oberes Drittel“ bislang sogar übertroffen!

Des Weiteren wurde bekanntgegeben, dass die Arbeitspapiere von Kapitän Tim Manstein (28) sowie von Samy Benmbarek (23) um jeweils zwei Jahre verlängert wurden. Außerdem wurde mit Jannik Enning (23) ein talentierter Abwehrspieler vom Ligakonkurrenten der Spielvereinigung Vreden nach Gütersloh gelotst.

Auch mit Sicht auf den Trainerstab ist man in Gütersloh mit der bisher erbrachten Leistung sichtlich zufrieden. Aus diesem Grund verlängerte man die Kontrakte mit den beiden Co-Trainern.

FC Gütersloh: Kaution für die Regionalliga wurde gestellt

Aufgrund der erfolgreichen Saison befasst man sich in Gütersloh zwangsläufig mit dem Aufstieg in die Regionalliga. Auch wenn es nach jetzigem Stand so aussieht, als würde die Saison abgebrochen werden, haben über 30 Vereine eine Lizenz für die Regionalliga West beantragt. Darunter auch der FC Gütersloh.

Ob nun der Großangriff auf die Regionalliga geplant wird, dann in der kommenden Saison, verriet Trainer Julian Hesse indes nicht: „Wir sind in Gesprächen, aber da ist noch nichts spruchreif.“ Um die wirtschaftlichen Anforderungen für einen Aufstieg zu erfüllen, wurde seitens des FCG die erforderliche Kaution gestellt.

Zudem erfüllt laut Aussage des Vereins auch das Ohlendorf Stadion im Heidewald alle nötigen Anforderungen für die nächsthöhere Spielklasse. Die allgegenwärtige Frage über die Wiederaufnahme der laufenden Saison hängt jedoch wie ein Damoklesschwert über Gütersloh. Wobei die Tendenz mehr als eindeutig ist. Durch die weiterhin hohen Inzidenzwerte wäre es ein Wunder, wenn die Saison fortgesetzt werden könnte. Zumal der Verband beschlossen hat, dass die Spielzeit am 30. Juni endet und bis dahin scheint es utopisch, dass in der Liga 50 Prozent aller Partien absolviert werden konnten. Erst dann würde die Saison gewertet werden. 


Ein endgültiger Saisonabbruch würde dann alle Bemühungen seitens des Vereins beenden, andererseits bildet die jetzige Situation auch ein erfolgreiches Fundament, auf das man aufbauen kann, um nächste Saison weiterhin erfolgreich Fußball zu spielen – unabhängig von der Spielklasse. Und vielleicht ist der Angriff auf die vierte Liga ja auch nur verschoben.

Autor: Lennard Becker

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren