Top-Talent Jude Bellingham hat mit seinem Jugendklub Birmingham den Klassenerhalt in der 2. englischen Liga geschafft. Jetzt wechselt er zum BVB, sein Ex-Klub zollt ihm Respekt mit einer großen Geste. 

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Bellingham-Rückennummer nicht mehr vergeben - Fans machen sich lustig

24. Juli 2020, 15:30 Uhr
Foto: firo

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Top-Talent Jude Bellingham hat mit seinem Jugendklub Birmingham den Klassenerhalt in der 2. englischen Liga geschafft. Jetzt wechselt er zum BVB, sein Ex-Klub zollt ihm Respekt mit einer großen Geste. 

Jude Bellingham ist ein großes Mittelfeldtalent. So groß, dass der BVB trotz seiner erst 17 Jahre über 20 Millionen Euro zahlt für den Youngster von Birmingham City. Mit seinem Ex-Klub schaffte das Juwel in letzter Minute den Klassenerhalt in der der Championship, der 2. englischen Fußball-Liga. 

Danach wurde es emotional. Nach dem Abpfiff brachen bei dem jungen Mittelfeldspieler alle Dämme: Hemmungslos weinte er, während er seine Kollegen und Betreuer umarmte. Die Reaktionen der Fans waren durchweg positiv. "Danke für alles, was du für royal blue getan hast. Es ist schade, dich gehen zu sehen, aber ich wünsche dir viel Glück, junger Mann. Komm irgendwann nach Hause", schrieb ein Nutzer. Andere waren sich einig. "Wir werden dich vermissen."

Vermissen wird ihn auch sein Ex-Klub aus Birmingham. So sehr, dass er beschloss, die Rückennummer von Bellingham nicht mehr zu vergeben. Eine Ehre, die sonst eher Megastars wie Diego Maradoa (Neapel) oder Johan Cruyff (Ajax Amsterdam) vorbehalten war, wurde nun dem 17-Jährigen zuteil. Der Klub erklärte die Maßnahme: "In so bemerkenswert kurzer Zeit ist Jude zu einer Ikone bei Blues geworden und zeigt, was durch Talent, harte Arbeit und Engagement erreicht werden kann. Sein fürsorgliches, bescheidenes und engagiertes Auftreten außerhalb des Feldes hat ihn zu einem so beeindruckenden Vorbild gemacht."

Trotz dieser lobenden Worte kam die Nachricht bei den Fans von Birmingham eher schlecht an: Ein Nutzer, der offenbar dem FC Liverpool nahe steht, schrieb auf Twitter: "Wir haben Gerrards Nummer nicht zurückgezogen, Man United hat Cristianos Nummer nicht zurückgezogen, Chelsea hat Terry nicht zurückgezogen, und hier ziehen Sie die Nummer eines 17-Jährigen zurück, der noch nicht einmal mehr als 50 Auftritte hatte."

Auch andere User schrieben in diese Richtung. Bis heute hat der Tweet 4892 Antworten, die meisten gehen in die Richtung, dass dieser Schritt überzogen sei. Auch Bundesliga-Fans nutzten die Gelegenheit, um anzumerken, welche Rückennummer aus ihrer Sicht nicht mehr vergeben werden dürfte. 

Hier kann man die Kommentare zu der Nachricht von Birmingham nachlesen

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