Mit einem 2:1-Sieg (0:0) bei Hansa Rostock hat der MSV Duisburg die Tabellenspitze der 3. Liga verteidigt. Trainer Torsten Lieberknecht äußerte sich anschließend bei Magenta Sport.

Duisburg

Fan-Pöbeleien und Wechsel-Glück - Das sagt MSV-Trainer Lieberknecht

09. November 2019, 17:13 Uhr

Foto: firo

Mit einem 2:1-Sieg (0:0) bei Hansa Rostock hat der MSV Duisburg die Tabellenspitze der 3. Liga verteidigt. Trainer Torsten Lieberknecht äußerte sich anschließend bei Magenta Sport.

"Sehr glücklich" zeigte sich Duisburg-Coach Torsten Lieberknecht über den 2:1-Auswärtssieg in Rostock nach Abpfiff am Mikrofon von Magenta Sport. Dabei sah es vor allem in den ersten 45 Minuten nicht so aus als könnten die Zebras etwas Zählbares an der Ostsee erbeuten. "Hansa hätte das Spiel  in der ersten Halbzeit für sich entscheiden können", gab Lieberknecht zu. "Wir haben die nötige Defensivbereitschaft vermissen lassen. Das habe ich in der Halbzeit angesprochen."

Und seine Worte fruchteten offenbar. Im zweiten Durchgang steigerte sich der MSV, der zwar weiterhin nicht überlegen war, aber zu Chancen kam - und ein Tor mehr schoss als der Gegner. "Ein anderes Gesicht" habe man gezeigt. "Für den Auftritt in der zweiten Halbzeit gebührt der Mannschaft ein großes Lob." 

MSV-Trainer Lieberknecht beweist goldenes Händchen

Und auch der Trainer selbst darf sich auf die Schulter klopfen. Er bewies ein goldenes Händchen mit seinen Einwechslungen. Die Führung erzielte der zur Pause gekommene Lucas Scepanik (52.), das 2:1 durch Vincent Vermeij bereitete Ahmet Engin, ebenfalls ein Joker, per Flanke vor (82.). "Da haben wir die nötige Qualität nachgebracht. Es war wichtig, dass die Jungs von der Bank Akzente gesetzt haben", meinte Lieberknecht. In Anbetracht des zweiten Durchgangs resümierte er: "Unter dem Strich war es kein unverdienter Sieg." 

Unschöne Szenen ereigneten sich beim Abpfiff. Als Lieberknecht den Sieg bejubelte, flog ein Bierbecher in Richtung des 46-Jährigen, der zudem von den Rängen beschimpft wurde. Er reagierte mit verständnislosem Blick in Richtung der Tribüne. Wenig später, bei Magenta Sport, relativierte Lieberknecht: "Es ist klar, dass Emotionen drin sind und ich mich freue. Wenn du dann den Stinkefinger gezeigt bekommst und so - aber wir sind hier im Fußballstadion, daher weiß ich das Ganze zu verzeihen. So wie die Rostocker Fans ihre Mannschaft unterstützt haben, da hat man gesehen, dass sie ihr Herz am rechten Fleck tragen." 

Duisburg mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze

Der MSV freut sich nun über einen Drei-Punkte-Polster auf den Relegationsrang - und über die Länderspielpause in der kommenden Woche. Aufgrund der dünnen Personaldecke sei das spielfreie Wochenende "sehr wichtig. Wir brauchen den ein oder anderen Langzeitverletzten zurück." 

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10.11.2019 - 19:18 - Alt Zebra

Tja Herr Lieberknecht wenn sie der Mannschaft Sagen das sie immer hintenrum Spielen sollen wie es letzte Saison auch war braucht man sich nicht zu Wundern .Albutat war ein Total Ausfall ,ob im Abwehr verhalten oder im Spiel nach Vorne hat er eine Katastophale Leistung Gezeigt.In der Abwehr gab es keinen der Gesagt hat wo es lang geht ,die Abwehr Spieler waren zu weit weg von ihren Gegenspielern.In der 2 Halbzeit haben sie es besser gemacht weil auch das Mittelfeld besser mit nach hinten Gearbeitet hat,Rostok hatte bis auf das Tor keine Richtige Torchance.Die Rostocker sind schlechte Verlierer das hat man an der Reaktion gegen Lieberknecht gesehen.Ich bin froh das das Trainerteam und Grilic einfluss auf Lieberknecht nehmen sonst würden wir warscheinlich nur solche Spiele Sehen wie die 1 Hälfte.