Ein am Rande des Champions-League-Spiels zwischen Schalke 04 und Manchester City bei einer Auseinandersetzung verletzter englischer Fan schwebt weiter in Lebensgefahr. 

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Fan nach Schlägerei auf Schalke weiter in Lebensgefahr

22. Februar 2019, 09:56 Uhr

Foto: dpa

Ein am Rande des Champions-League-Spiels zwischen Schalke 04 und Manchester City bei einer Auseinandersetzung verletzter englischer Fan schwebt weiter in Lebensgefahr. 

Der Gesundheitszustand des 32-Jährigen habe sich noch nicht verbessert, sagte ein Sprecher der Gelsenkirchener Polizei am Freitagmorgen.

Der Mann war nach Polizeiangaben bei einem Gerangel mit Schalke-Anhängern am Mittwochabend am Gästefanblock des Stadions von einem Faustschlag getroffen worden und zu Boden gegangen. Bei diesem Sturz habe der Manchester-Fan ein massives Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der 32-Jährige werde weiter im Krankenhaus behandelt, sagte der Sprecher.


Polizei nach folgenschwerer Auseinandersetzung "schwer in den Ermittlungen"

Die Polizei richtete eine Mordkommission ein suchte nach Zeugen des Vorfalls. Zudem sollte Videomaterial ausgewertet werden. «Wir sind schwer in den Ermittlungen», sagte der Sprecher am Freitag. Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen und/oder den Tätern machen können, werden aufgerufen, sich bei sachdienlichen Hinweisen unter den Rufnummern 0209/365-7112 (Kriminalkommissariat 11) oder - 8240 (Kriminalwache) zu melden.

Die folgenschwere Schlägerei ereignete sich kurz vor dem Abpfiff des Spiels, das die favorisierten Engländer mit 3:2 (1:2) für sich entscheiden konnten. Lange sah es nach einer Überraschung aus, Schalke führte bis zur 85. Spielminute durch zwei verwandelte Elfmeter mit 2:1. Der eingewechselte Ex-Schalker Leroy Sané traf in der 85. Minute mit einem Freistoß zum 2:2-Ausgleich. Danach schloss Raheem Sterling einen Konter zum 2:3 ab (90.), so dass Schalkes Chancen auf den Sprung ins Viertelfinale fast gen Null gesunken sind. Doch all das geriet am Donnerstag nach der Veröffentlichung des schlimmen Vorfalls vor der Arena in den Hintergrund. (RS, dpa)

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