Der derzeit arbeitslose Trainer Markus Weinzierl erhofft sich durch die Corona-Krise große Veränderungen in der Fußball-Branche. 

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Ex-Schalke-Trainer Weinzierl fordert neue Gehaltsstruktur im Fußball

25. Mai 2020, 09:39 Uhr
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Der derzeit arbeitslose Trainer Markus Weinzierl erhofft sich durch die Corona-Krise große Veränderungen in der Fußball-Branche. 

„Es wird auf Jahre weniger Geld im System Fußball sein. Dadurch werden Gehälter und Ablösesummen für die Spieler sinken, sodass für den Trainer in Zukunft weniger Interessenskonflikte entstehen“, sagte der 45-Jährige dem „Kicker“ (Montag). Er bezog sich damit auf das Bewusstsein von Profis für das für sie bezahlte Geld und ein entsprechend großes Ego. „Außerdem werden sich die Arbeitsbedingungen für uns Trainer verbessern, weil die Kader kleiner werden“, sagte Weinzierl.

Der in der Bundesliga für den FC Augsburg, den FC Schalke 04 und den VfB Stuttgart als Trainer aktive Weinzierl sprach sich dafür aus, die Gehaltsstruktur zu verändern und mehr erfolgsabhängige Prämien und weniger hohe Grundgehälter an Spieler zu zahlen. dpa

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25.05.2020 - 11:00 - Kuk

"Erfolgsabhängige Prämien" bieten auch immer Risiken !
Prämien für Titel, Qualifikationen für den internationalen Wettbewerb, Klassenerhalt oder Prämien für Spielminuten sollten immer ein untergeordneter Bestandteil der Bezüge sein.

25.05.2020 - 10:48 - Kuk

Durch die corona-bedingte Verdichtung der Terminpläne würde die Verletzubgsgefahr erhöht. Vereine haben die Möglichkeit bekommen fünf, u.U. sechs Spieler in einem Pflichtspiel auszuwechseln. Ob diese Regel auch für die nächste Saison noch gültig sein wird bzw. verlängert wird, ist mir noch unbekannt.
Bei drei oder vier Verletzungen noch fünfmal "gleichwertig" wechseln zu können, stellt eine Herausforderung dar.
Nach meiner Einschätzung wird zum Gewinn eines Titels ein eher größerer Kader erforderlich sein.