Benedikt Höwedes spielte 16 Jahre für den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. In dieser Zeit haben ihn drei Mitspieler besonders beeindruckt.

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Ex-Schalker Höwedes über Raúl: "Beeindruckend"

Fabrice Nühlen
05. August 2020, 09:31 Uhr
Foto: Stephan Eickershoff

Foto: Stephan Eickershoff

Benedikt Höwedes spielte 16 Jahre für den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. In dieser Zeit haben ihn drei Mitspieler besonders beeindruckt.

Am Freitag gab Weltmeister Benedikt Höwedes sein Karriereende bekannt. Zuletzt spielte der 32-Jährige für Lokomotive Moskau und nahm mit dem russischen Hauptstadtklub sogar an der Champions League teil. Insgesamt spielte Höwedes in seiner Karriere 16 Jahre für den FC Schalke 04. In seinen letzten Jahren auf Schalke führte der Publikumsliebling die Knappen sogar als Kapitän auf das Feld.

Den Feinschliff bekam der Familienvater von Trainer-Legende Norbert Elgert, der den 32-Jährigen in seiner A-Jugend-Zeit betreute. Neben Höwedes formte der Coach auch die Weltmeister Manuel Neuer, Mesut Özil und Julian Draxler. In einem SPORT BILD-Interview schwärmte Höwedes vom Nachwuchs-Trainer: „Von ihm habe ich alles mitgenommen. Das Fußballerische, das Fußball-Verständnis, die taktische Ausbildung, aber auch die Verantwortung, die man übernehmen muss.“ Benedikt Höwedes bezeichnete Elgert als „prägende Figur“.

Höwedes über Raúl: “Beeindruckend“

Während der Innenverteidiger am Ende seiner Zeit bei S04 längst selbst zu den Führungsspielern und Leistungsträgern gehörte, hatte der gebürtige Halterner in seinen Anfangsjahren bei den Profis mehrere Vorbilder, wie er gegenüber SPORT BILD betonte: „Zu Persönlichkeiten wie Raúl kann man nur aufschauen. Es war beeindruckend, wie bescheiden er immer war, obwohl er schon ein absoluter Weltstar gewesen ist. Dafür habe ich ihn bewundert.“ Mit dem spanischen Superstar, der in seiner Karriere mit Real Madrid dreimal die Champions League gewinnen konnte, spielte Höwedes von 2010 bis 2012 auf Schalke und wurde 2011 DFB-Pokalsieger.

Höwedes lobt Bordon und Krstajic

Als der 32-Jährige im Jahr 2007 zu den Profis kam, gehörte Schalkes Verteidigung zu der Elite in der Bundesliga. Der Hauptgrund war das Innenverteidiger-Bollwerk, bestehend aus dem damaligen Kapitän Marcelo Bordon und Mladen Krstajic. Benedikt Höwedes gerät ins Schwärmen. „Bei ihnen hat man immer gesehen, wie viel Herzblut sie in den Fußball steckten, wie hart und akribisch sie arbeiteten, um ihre Ziele zu erreichen“, erklärte der Weltmeister von 2014.

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06.08.2020 - 11:58 - easybyter

@dhanz
Ganz meine Meinung. Das Schwelgen in Nostagie bringt uns nicht weiter. Fußball ist ein knallhartes Geschäft mit Milliardenumsätzen, da bringt der Blick zurück nichts. Schalke muss die Finanzen in Ordnung bringen und eine Struktur anstreben, die es möglich macht, mit den Spitzenvereinen einigermaßen mitzuhalten.

06.08.2020 - 10:44 - dhanz

... vielleicht sollten wir Szepan und Kuzorra wieder ausbuddeln.
Dann könnte S04 zu ungeahnten Höhen aufsteigen.

Es bringt doch überhaupt nichts, irgendwelchen Abgängen der Vergangenheit nachzuweinen.
Özil wollte als 18-jähriger eine Stammplatzgarantie, Draxler hielt dem Druck nicht stand und Sane und Neuer wollten einfach weg und Titel gewinnen.

Leute, kommt doch bitte in der Gegenwart an.

05.08.2020 - 15:26 - Schalker1965

05.08.2020 - 12:50 - Gemare

Ich sprach von der "Innenverteidigung". Westermann rückte häufig ins Mittelfeld, Rafinha spielte stets außen.

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05.08.2020 - 12:50 - Gemare

Schalker1965
Ich will dich mal berichtigen !!
Bordon Krstajic Westermann Raffinha das war meiner Meinung nach die TOP verteidigung.
Und wer hat die zusammengestellt ??
Der seelige Rudi ! Der fehlt .

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05.08.2020 - 12:36 - Hüller

Ja, wir hatten schon eine Menge "Granaten" auf Schalke. Gute Fussballer und gute Jungs. Das waren gute Zeiten.

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05.08.2020 - 12:15 - Schalker1965

Marcelo Bordon und Mladen Krstajic - ergänzt durch Bene Höwedes und Dario Rodrigues - wahrscheinlich die beste Innenverteidigung, die Schalke je hatte und um die uns die gesamte Liga beneidet hat. Das waren noch Zeiten, wo es gelungen ist, solche Spieler nach Schalke zu holen.

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05.08.2020 - 11:14 - Gemare

Ich könnte auch weinen ,wenn ich sehe WER alles bei uns gespielt hat
was HÄTTEN WIR ALLES ERREICHEN KÖNNEN 11111
Ich mag Uli Hoeness gar nicht, ..aber sowas wäre bei ihm NICHT passiert das so eine Qualität an Spielern abgewandert wäre

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