Bundesliga

Ex-Schalker Heidel: Rückkehr nach Mainz war nicht geplant

03. Januar 2021, 09:54 Uhr
Foto: dpa

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Der neue Mainzer Sportvorstand Christian Heidel hätte lange Zeit selbst nicht mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Club gerechnet.

„Es war nie Teil meiner Lebensplanung, noch einmal zu Mainz 05 zurückzukehren. Das hat sich alles in den letzten drei Wochen ergeben“, sagte der 57-Jährige der „Bild am Sonntag“. Heidel war bis 2016 fast ein Vierteljahrhundert für den Bundesligisten tätig gewesen, ehe er dann zum FC Schalke 04 gewechselt war.

Nach seinem Aus dort 2019 habe er mehrere Anfragen für eine Rückkehr ins Fußball-Geschäft erhalten. „Ja, das habe ich aber nie an die große Glocke gehängt. Gespräche bleiben bei mir vertraulich“, sagte Heidel, der eine zeitnahe Lösung in der Trainerfrage beim Tabellen-17. ankündigte. Zum Jahresauftakt beim FC Bayern an diesem Sonntag (18.00 Uhr/Sky) sitzt Interimscoach Jan Siewert auf der Bank.

„Wir werden hoffentlich in der kommenden Woche einen neuen Trainer haben, mit dem wir dann alles weitere zu dritt besprechen“, kündigte Heidel auch mit Blick auf den neuen Sportdirektor Martin Schmidt an. Als Trainer-Favorit gilt der Däne und frühere Mainzer Bo Svensson. dpa

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04.01.2021 - 05:55 - Scott

ja, den Unterschied zu S04 erkennt man gut - die Mainzer haben rote Trikots und die Schalker blaue.
Aber genau wie bei Schalke sehen sich auch die Mainzer nach einer 2:5 Niederlage auf einem guten Weg.... fragt sich nur wohin?

03.01.2021 - 18:55 - lappes

Was diese konsequenten Personalentscheidungen für Auswirkungen auf die Mannschaft hat, oder haben kann, sieht man gerade im Spiel gegen die Bayern. Zur Halbzeit führen die Mainzer mit 2 : 0
Das ist mal Körpersprache im Abstiegskampf.

Ob das zu halten ist, sei dahingestellt. Der Unterschied zu den Schalkern ist aber hier deutlich zu erkennen.

03.01.2021 - 12:24 - Spieko

Die Mainzer haben in der schwierigen Situation das Richtige getan.
Heidel sowie auch Schmidt sind absolute Fachleute und werden den Verein wieder nach oben bringen
Denke, das sind bessere Voraussetzung wie derzeit auf Schalke..

Schalke hat den Fehler gemacht, keine Fachleute, die auch den Verein kennen, zu installieren.

03.01.2021 - 11:10 - lappes

Heidel kann Mainz, das hat er jahrelang bewiesen.
Er weiss wie dieser Verein tickt und wird schon an den richtigen Schrauben drehen.Das macht er jetzt schon.
Mit Martin Schmidt gewinnt Mainz einen weiteren absoluten Fachmann, der den Verein und deren Abläufe auch sehr gut kennt.

Die Verpflichtung als Trainer, wäre mit dem Dänen und früheren Mainzer Bo Svensson nur folgerichtig. Auch ein Mann mit Stallgeruch.

Das ist der Unterschied zu Schalke. Da wurschteln schon seit Jahren nur fremde Leute, mit wenig bis gar keiner Fachkompetenz herum, die zu diesem Verein kaum eine Bindung haben.

Daher ist Mainz im Abstiegskampf auch deutlich besser aufgestellt.

Beitrag wurde gemeldet

03.01.2021 - 10:16 - soso

... warum hat der autoschieber nich gleich 6 gurken vom ge sindel mitgenommen ???

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

03.01.2021 - 10:03 - Scott

Heidel:"...eigentlich war der Plan, den FC Schalke04 noch bis in die zweite Liga zu begleiten. Das dürfen jetzt leider andere vollenden. Aber ich bin stolz, meinen Teil dazu beigetragen zu haben!"

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.