Aktuell bei Besiktas aktiv, hat Kevin-Prince Boateng genaue Vorstellungen von seinem Karriereende. Dabei spielt auch Bruder Jerome eine Rolle.

Bundesliga-Rückkehr?

Ex-Schalker Boateng: So plane ich mein Karriereende

Robin Haack
30. April 2020, 12:54 Uhr
Ex-Schalker Kevin-Prince Boateng träumt von einer Rückkehr in die Bundesliga. Foto: dpa

Ex-Schalker Kevin-Prince Boateng träumt von einer Rückkehr in die Bundesliga. Foto: dpa

Aktuell bei Besiktas aktiv, hat Kevin-Prince Boateng genaue Vorstellungen von seinem Karriereende. Dabei spielt auch Bruder Jerome eine Rolle.

Der ehemalige Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng hofft darauf seine aktive Karriere bei seinem Heimatverein Hertha BSC beenden zu können – an der Seite seines Halbbruders Jerome.


In einem Instagram-Talk der beiden sagte Jerome auf die Frage, ob er noch einmal mit Kevin-Prince zusammen spielen möchte: „Wir werden sehen, wir haben noch ein paar Jahre. Wenn es möglich ist, wäre es super noch einmal den Platz mit dir zu teilen.“ Der 33-jährige Kevin-Prince antwortete darauf: „Das wünsche ich mir auch. So möchte ich meine Karriere beenden. Mit meinem Bruder. Vielleicht bei meinem Heimatverein.“

Gemeint ist Hertha BSC, wo beide Boateng-Brüder vor mehr als zehn Jahren ihre ersten Schritte im Profigeschäft gemacht haben. Der zwei Jahre jüngere Jerome debütierte im Januar 2007 für die erste Mannschaft der Berliner (0:5-Niederlage bei Hannover 96), Kevin-Prince bereits im August 2005 zuvor beim 2:0-Sieg der Alten Dame gegen Eintracht Frankfurt.

Kevin-Prince Boateng bot Hertha BSC seine Dienste an

Als Jungprofis waren die Brüder bereits Teamkollegen, wie sich Kevin-Prince erinnert: „Die Zeit war leider zu kurz, wir haben nur 6 oder 7 Spiele als Brüder zusammen gemacht. Ich schaue gerne auf diese Momente zurück. Es war sehr speziell.“

Bereits vor einigen Tagen brachte sich Kevin-Prince, der inzwischen für Besiktas in Istanbul aktiv ist, bei den Berlinern ins Gespräch. Im Interview mit dem "Spiegel" erklärte er, dass er dem ehemaligen Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann eine Nachricht geschrieben habe, um seine Dienste anzubieten. Sein Plan war es, weitere Top-Fußballer in die Hauptstadt zu locken. „Dann hätte ich einfach das Telefon genommen und den Götze angerufen und den Draxler und gesagt: Kommt her, Jungs, lasst uns hier was auf­bauen. Das war so mein Plan, dass ich Hertha wieder attraktiv machen könnte.“

Nach seiner Zeit in Berlin erarbeite sich der ältere Boateng-Bruder einen Ruf als Wandervogel. Über Tottenham Hotspur, Borussia Dortmund, den FC Portsmouth, AC Mailand, Schalke 04, UD Las Palmas, Eintracht Frankfurt, US Sassuolo und den AC Florenz landete er im Januar in Istanbul.

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