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Ex-Schalker beendet seine Fußball-Karriere

Stefan Loyda
23. April 2019, 18:23 Uhr

Foto: dpa

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler und frühere Bundesliga-Profi Tranquillo Barnetta wird nach der Saison seine Fußball-Karriere beenden. 

Sein Name war eine Zeit lang stellvertretend für ein Internet-Phänomen: die "Egal"-Wortspiele. Der Spruch "Egal, wie nett du an der Bar warst, Tranquillo war an der Barnetta" wurde vielfach geteilt und weitererzählt. Nun hat der ehemalige Schweizer Nationalspieler Tranquillo Barnetta sein Karriereende nach dieser Saison verkündet. So verriet es eine Mitteilung des Schweizer Erstligisten FC St. Gallen am Dienstag. In einem Video bei Twitter sagte er über sein baldiges Karriereende: "Nach 17 Jahren als Profi ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen. Ich bin aber überzeugt, dass ich die Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt gefällt habe."

Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler, der neben dem schweizerischen auch den italienischen Pass besitzt, hatte 2002 seine Profi-Laufbahn beim FC St. Gallen begonnen und war nach 13 Jahren im Ausland 2017 wieder dorthin zurückgekehrt. Einen Großteil seiner 17 Jahre langen Karriere verbrachte Barnetta in der Bundesliga bei Hannover 96 und Bayer Leverkusen, die ihn damals entdeckt und nach Deutschland geholt haben.

60 Einsätze für Schalke 04

Zwischen 2012 und 2015 lief der 75-fache Nationalspieler auch im Trikot des FC Schalke 04 auf. Der derzeitige Interimstrainer Huub Stevens holte Barnetta damals nach Gelsenkirchen. 44 Mal spielte er für die Königsblauen in der Bundesliga (drei Tore), elf weitere Partien in der Champions League und fünf Einsätze im DFB-Pokal stehen ebenfalls in seiner Schalke-Vita. Im September 2013 wurde er dann für eine Saison an Eintracht Frankfurt verliehen, ehe er am 29. Juli 2015 den Verein endgültig verließ und in die USA zu Philadelphia Union wechselte.

Nun also das endgültige Karriereende. Was Barnetta in Zukunft machen wird, ist noch nicht klar. An seinen Namen werden sich aber viele erinnern. Wenn auch manche hauptsächlich wegen des ausgebufften Wortspiels. sl



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