Felix Magath ist zurück im Profifußball - allerdings nicht als Trainer. Der 66-Jährige steigt beim Hauptsponsor der Würzburger Kickers ein.

3. Liga

Ex-Schalke-Trainer Felix Magath steigt bei Drittligist ein

20. Januar 2020, 12:54 Uhr
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Felix Magath ist zurück im Profifußball - allerdings nicht als Trainer. Der 66-Jährige steigt beim Hauptsponsor der Würzburger Kickers ein.

Zuletzt war es ruhig um Felix Magath geworden. Seine letzte Trainerstation endete im Dezember 2017 beim chinesischen Erstligisten Shandong Luneng Taishan. Jetzt hat der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 einen neuen Job im Profifußball: Magath wird beim Hauptsponsor der Würzburger Kickers "Flyeralarm" den Chefposten im Bereich "Global Soccer" übernehmen.


Der ehemalige Meistercoach von Bayern München und dem VfL Wolfsburg wurde am Montag in Würzburg vorgestellt. Sein Aufgabengebiet umfasst die beiden Vereine, die Flyeralarm maßgeblich sponsert: Drittligist Würzburger Kickers und den österreichischen Erstligisten FC Admira Wacker Mödling. Nebenbei ist die Onlinedruckerei Namenssponsor der Frauen-Bundesliga.

Würzburg erlebte einen fulminanten Aufstieg

„Wir freuen uns, so eine Koryphäe gewinnen zu können, das ist eine Sensation“, sagte der Chef der Firma, Thorsten Fischer am Rande der Vorstellung. Die konkrete Laufzeit der Beschäftigung ist noch nicht bekannt. "Ich gehe davon aus, dass diese Tätigkeit hier für mich erst endet, wenn alle zufrieden sind", sagte Magath. Über einen gemeinsamen Bekannten entwickelte sich der Kontakt zu Fischer.


Auch dank der Unterstützung von Flyeralarm gelang dem Drittligisten in den vergangenen Jahren ein fulminanter Aufstieg. 2011/2012 spielten die Unterfranken noch in der sechsten Liga, 2016 stieg der Klub in die 2. Bundesliga auf. Es folgte aber der direkte Wiederabstieg. Als derzeitiger Tabellen-13. richtet sich das Ziel der Würzburger in dieser Saison eher Richtung Klassenerhalt. 

Mittelfristig will der Klub aber offenbar wieder weiter oben angreifen - davon zeugt auch das Engagements Magaths. "Ich will Fußballvereine entwickeln. Es geht nicht nur ums Geld, es geht um Sport, um Leidenschaft", so der frühere Profi, der eine Rückkehr auf die Trainerbank ausschloss: "Ich bin zu dem Schluss gekommen: Die Zeit des Trainers Magath ist vorbei, insofern ist der Entschluss da, dem Fußball in anderer Weise helfen zu wollen."

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