Der frühere Bundesliga-Manager Christian Heidel hat sich kritisch über das Transferverhalten des FC Bayern München geäußert. 

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Ex-S04-Manager Heidel kritisiert Transferstrategie der Bayern

12. Januar 2020, 17:31 Uhr

Foto: firo

Der frühere Bundesliga-Manager Christian Heidel hat sich kritisch über das Transferverhalten des FC Bayern München geäußert. 

„Die Bayern fahren inzwischen leider die Politik, auf dem deutschen Markt nichts mehr oder kaum was zahlen zu wollen, und sichern sich Top-Bundesligaspieler sehr früh, um sie dann ablösefrei zu übernehmen. Ob das immer statutengerecht ist, interessiert niemanden. Die dicke Kohle fließt, wie zum Beispiel bei Hernandez, ins Ausland“, sagte der einstige Sportchef des FSV Mainz 05 und des FC Schalke 04 in einem Interview des Fachmagazins „Kicker“.

Die Bayern hatten vor der Saison für die Vereins-Rekordsumme von 80 Millionen Euro den französischen Weltmeister Lucas Hernández von Atlético Madrid verpflichtet. dpa

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12.01.2020 - 23:51 - Alles für Schalke

Alle 6 Jahre EL mit Schalke ist natürlich Quatsch. Schalke spielt fast jedes Jahr international, in den letzten 10 Spielzeiten 7 mal und davon 4 mal CL! Das ist schon mal ne Hausnummer!

Mir gefällt Heidel. Seine Transfers schlagen nun ein. Gescheitert ist er, wie er selber sagte, an der Springerpresse. Das ist das erstemal seit Magath, dass ein Offizieller vom FC Schalke mal Tacheles geredet hat. Schalke hat einfach keine Lobby in der Presse. Das wird sich auch nicht ändern, solange Tönnies auf Schalke das Zepter schwingt.

12.01.2020 - 18:41 - Ömmes V.

Könnte ja vielleicht damit zusammenhängen, dass die BuLi-Vereine Spieler bei einer Bayern-Anfrage teurer machen als wenn die Anfrage von einem anderen Vereinen kommt...
Dann holt man sich die Spieler (die nun mal nach wie vor in den meissten Fällen beim Rekordmeister spielen wollen und nicht alle 6 Jahre EL mit Schalke) eben ablösefrei.