Bis Sommer stand Cauly Oliveira Souza beim MSV Duisburg unter Vertrag, nun verlässt der Mittelfeldspieler bereits den SC Paderborn. Es zieht ihn nach Bulgarien.

SC Paderborn

Ex-Duisburger wechselt zum bulgarischen Serienmeister

13. Januar 2020, 17:47 Uhr

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Bis Sommer stand Cauly Oliveira Souza beim MSV Duisburg unter Vertrag, nun verlässt der Mittelfeldspieler bereits den SC Paderborn. Es zieht ihn nach Bulgarien.

Zwei Jahre spielte Cauly Oliveira Souza beim MSV Duisburg. Der vielseitige Offensivspieler lief 59-mal für die Zebras auf, erzielte zwölf Tore und gab sieben Vorlagen. Im Vorjahr gehörte er noch zu den stärksten Duisburgern, konnte den erneuten Abstieg in die Drittklassigkeit aber nicht verhindern. Während es für den MSV eine Liga runter ging, stieg der 24-Jährige aber auf. Der SC Paderborn sicherte sich im Sommer die Dienste des Brasilianers.


Nach nur einem halben Jahr ist das Kapitel beim Bundesliga-Aufsteiger aber schon wieder beendet. Wie der SC Paderborn bekanntgab, wechselt Cauly mit sofortiger Wirkung zum amtierenden bulgarischen Meister und aktuellen Tabellenführer Ludogorez Rasgrad. "Wir danken Cauly für sein Engagement und seine guten Leistungen in Paderborn", heißt es in der Stellungnahme zum Abschied.

Cauly spielt gegen Inter Mailand

Der Wechsel kommt nicht etwa zustande, weil man in Paderborn unzufrieden mit dem Offensivakteur ist. Immerhin absolvierte Cauly 13 Spiele in der Bundesliga, erzielte zudem zwei Tore. Seinen Stammplatz verlor er im Laufe der Hinserie aber. Die Paderborner wollten dem ehemaligen Zebra aber die Möglichkeit nicht verbauen, international zu spielen. Ludogorez Rasgrad hat in der Europa League die Zwischenrunde erreicht und trifft dort auf Inter Mailand.


"Getreu unserer Philosophie, die Spieler zu verbessern und ihnen den nächsten Karriereschritt zu ermöglichen, sofern wir unsere sportlichen Ziele nicht gefährdet sehen und die Rahmenbedingungen passen, haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen", erklärte SCP-Geschäftsführer Sport Martin Przondziono.

Ludogorez Rasgrad ist seit Jahren das Maß der Dinge in Bulgarien. Die vergangenen acht Meisterschaften sicherte sich der Verein aus dem Nordosten Bulgariens. Derzeit beträgt der Vorsprung in der bulgarischen Liga fünf Zähler.

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