30.10.2018

Duisburg

Ex-Bundesligatorwart soll FSV retten

Foto: firo

Der FSV Duisburg ist nicht nur Tabellenletzter der Oberliga Niederrhein, sondern auch die Schießbude der Liga. In 13 Spielen kassierte der Aufsteiger satte 43 Gegentore. Jetzt soll ein Ex-Bundesligatorwart den FSV retten.

Wie RevierSport erfuhr, basteln die Duisburger Verantwortlichen um das Trainerteam Erhan Albayrak/Cem Karaca sowie den Vorstandsleuten Erol Ayar und Ayhan Coskun an einer Verpflichtung von Sascha Kirschstein. Der 38-Jährige befindet sich eigentlich schon in Fußball-Rente. Doch der gute Draht Albayraks zum ehemaligen Torhüter des Hamburger SV könnte am Ende für den FSV Duisburg sprechen. und diesen zu einem Comeback bewegen.


"Ich habe mit "Kirsche" mehrmals gesprochen. Er kennt auch die Konditionen, zu denen wir ihn gerne verpflichten würden. Er hat mir noch keine endgültige Antwort gegeben. Ich hoffe aber, dass er sich einen Ruck gibt und demnächst bei uns im Tor stehen wird. So ein erfahrener Mann würde unserer jungen Mannschaft gut zu Gesicht stehen", erzählt Albayrak, der jüngst mit dem FSV eine 1:7-Klatsche bei der SSVg Velbert einstecken musste.

Drei Torhüter schon eingesetzt

In nur 13 Spielen kamen beim FSV Duisburg bereits drei Torhüter zum Einsatz. Talha Bayram absolvierte eine Partie, Adnan Laroshi kommt auf fünf Spiele und Jannik Hinsenkmap bestritt sieben Begegnungen. Überzeugen, konnte Albayrak aber kein Schlussmann. Deshalb auch die Idee Sascha Kirschstein zu reaktivieren.

Neben 137 Zweitligaspielen kann Kirschstein auch auf 23 Bundesliga-Einsätze verweisen. Zudem verfügt der 1,96 Meter große Torwart über Erfahrung im internationalen Wettbewerb. In seiner Karriere stand Kirschstein u.a. für Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth, Rot-Weiss Essen, Hamburger SV, Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt und Rot Weiss Ahlen unter Vertrag.

Coskun könnte Ayar als Präsident beerben

Neben der Kirschstein-Personalie erfuhr unsere Redaktion auch, dass es beim FSV Duisburg einen Wechsel auf dem Posten des Vereins-Präsidenten geben könnte. Demnach soll Ayhan Coskun bei der nächsten Mitgliederversammlung Ende November den langjährigen FSV-Boss Erol Ayar als Vereinsboss beerben.

Autor: Krystian Wozniak


Kommentieren

30.10.2018 - 14:50 - Lackschuh

Dort beim FSV ist wohl Aktionismus das Tagesgeschäft und irgendein Basarbetreiber findet immer ein paar Euronen für den Club! Guten Verlauf trotzdem, denn so wird auch die Liga nicht langweilig.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken