Der ESC Rellinghausen ist optimal in die neue Landesligasaison gestartet. Gegen den SV Burgaltendorf gab es einen deutlichen 4:1 Sieg. Trainer Sascha Behnke warnt aber vor Euphorie.

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ESC Rellinghausen - der Trainer warnt vor zu viel Euphorie

RevierSport
10. September 2020, 12:17 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

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Der ESC Rellinghausen ist optimal in die neue Landesligasaison gestartet. Gegen den SV Burgaltendorf gab es einen deutlichen 4:1 Sieg. Trainer Sascha Behnke warnt aber vor Euphorie.

Die neue Saison in der Landesliga hätte für den ESC Rellinghausen kaum besser losgehen können. Das Derby gegen den SV Burgaltendorf konnte die Mannschaft von Trainer Sascha Behnke mit 4:1 für sich entscheiden. Der Trainer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Das war von Spieler eins bis fünfzehn eine richtig geschlossene Mannschaftsleistung“, lobt der 41-Jährige. „Die Mannschaft hat nach den letzten Wochen der Vorbereitung den Schalter sehr gut auf den Pflichtspielmodus umgelegt und sehr konzentriert und fokussiert gearbeitet.“


Gleichzeitig warnt Behnke aber davor, diesen Sieg zu hoch zu hängen. Die letzte Saison gibt ihm dabei Recht: Am ersten Spieltag der vergangenen Spielzeit gewann der ESC sogar mit 6:1 gegen die Burgaltendorfer, nur um am zweiten Spieltag mit 1:4 gegen den VfB Frohnhausen zu verlieren. „Deswegen muss man die Jungs manchmal auch ein bisschen bremsen“, meint der ESC-Trainer. „Wir sind tatsächlich noch nicht Meister, sondern wir haben genau ein Spiel gewonnen und drei Punkte geholt.“

Die nächsten Zähler sollen am kommenden Sonntag, 13. September, bei Blau-Gelb Überruhr eingefahren werden. Behnke warnt davor, den Aufsteiger, der sich zum Auftakt mit 0:0 von der SpVgg Steele trennte, auf die leichte Schulter zu nehmen. „Jedes Spiel fängt wieder ganz von vorne an. Wir dürfen nicht nachlassen, sondern müssen hellwach sein, damit wir Überruhr nicht unterschätzen.“

Gleichzeitig sieht der Übungsleiter bei einem Auswärtssieg eine gute Chance, tatsächlich mit vielen Punkten in die Saison zu starten. „Wir haben danach zwei Heimspiele und dann kann aus einem guten Start auch gerne mal eine gute Saison werden. Wir sind jetzt deswegen aber kein Kandidat, der plötzlich um den Aufstieg mitspielt, sondern wir schauen erstmal, dass wir ganz schnell die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln.“

Personell sieht es dafür zumindest gut aus. Bis auf Luca Krämer, der über Rückenprobleme klagt, steht Behnke der gesamte Kader zur Verfügung.


Autor: Dominik Oberholz

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