Der TuS Erndtebrück wird auch in der kommenden Saison wahrscheinlich in der Oberliga Westfalen spielen. Der Klub steckt gerade mitten in den Planungen für die anstehende Spielzeit.

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Erndtebrück: Westfalenliga-Knipser kommt - weitere Transfer stehen fest

Justus Heinisch
31. Mai 2020, 08:39 Uhr
Der TuS Erndtebrück spielt in der Oberliga Westfalen. Foto: firo

Der TuS Erndtebrück spielt in der Oberliga Westfalen. Foto: firo

Der TuS Erndtebrück wird auch in der kommenden Saison wahrscheinlich in der Oberliga Westfalen spielen. Der Klub steckt gerade mitten in den Planungen für die anstehende Spielzeit.

Nur 26 Tore hat der TuS Erndtebrück in 21 Spielen erzielt. Das ist der drittschlechteste Wert in der Oberliga Westfalen. Tim Schrage soll die Bilanz in der kommenden Saison aufpolieren. Der 30-Jährige erzielte in zehn Jahren weit über 100 Tore für die SG Finnentrop-Bamenohl. Er verlässt den Tabellenführer der Westfalenliga 2 und heuert am Pulverwald an. Schrage wird somit erstmals in der Oberliga spielen.

Dort ist Erndtebrück aktuell Tabellen-17. Nur drei Siege holte der Klub in dieser Spielzeit. Aufgrund des geplanten Saisonabbruchs wird der TuS die Klasse voraussichtlich halten. Ab dem Sommer wird sich vieles ändern. Alfonso Rubio-Doblas, der zu Saisonbeginn Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion war, wird nicht mehr Teil des Vereins sein. Holger Lerch übernimmt die Sportliche Leitung, Stevan Trevisi ist der neue Coach. Er war zwischen 2015 und 2018 bereits Co-Trainer in Erndtebrück.

Topspieler bleibt erhalten

Weitere Transfers stehen bereits etwas länger fest. So wechselt mit Lars Schardt ein weiterer Stürmer zum TuS. Er kommt vom Bezirksligisten TSV Weißtal. Zudem gehen Linus Philipp Stahl (U19 der Sportfreunde Siegen), Ahmad Ibrahim (VfL Bad Berleburg) und William Wolzenburg (eigene U19) zum Oberligisten.

Mats Birkelbach, Murtadha Kalaf Jebur, Maximilian Schneider, Erlon Salauka sowie Manfredas Ruzgis haben ihre Verträge verlängert. Letztgenannter gehört zu den Topspsielern des Klubs. "Erndtebrück weiß über meine Pläne Bescheid, wenn sich beispielsweise ein Regionalligist meldet, würde man mir keine Steine in den Weg legen", sagte er noch im April gegenüber RevierSport. Doch er bleibt seinem Heimatklub nun erhalten.

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