Zum Re-Start empfängt Fußball-Zweitligist VfL Bochum den 1. FC Heidenheim (Samstag, 13 Uhr). Wir werfen einen Blick zurück auf das Hinspiel im Oktober 2019.

Vor dem Re-Start

Erlösung für den VfL: So lief das Hinspiel in Heidenheim

Dominik Hamers
15. Mai 2020, 11:10 Uhr
Gemeinsamer Jubel: Trainer Thomas Reis mit Danilo Soares. Foto: dpa

Gemeinsamer Jubel: Trainer Thomas Reis mit Danilo Soares. Foto: dpa

Zum Re-Start empfängt Fußball-Zweitligist VfL Bochum den 1. FC Heidenheim (Samstag, 13 Uhr). Wir werfen einen Blick zurück auf das Hinspiel im Oktober 2019.

Es war ein erleichtertes Lächeln, das Thomas Reis nach dem Spiel nach dem Abpfiff übers Gesicht huschte. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum wusste, dass er mit seinem Team einen wichtigen Schritt gemacht hatte. Er wusste aber auch, dass die Mannschaft beim 3:2-Sieg beim 1. FC Heidenheim streckenweise in bekannte Verhaltensmuster zurückgefallen war. Doch im neunten Anlauf stand am Ende kein aufgrund der Entstehung frustrierendes Unentschieden oder gar eine bittere Niederlage, sondern ein verdienter Sieg. Der erste der Saison.

„Es war einfach so weit, es war unser Tag. Wir haben es geschafft, den Bock umzustoßen“, resümierte Danny Blum, der beim ersten Erfolg der Spielzeit bester Bochumer gewesen war. Blum hatte das 1:0 von Simon Zoller (7.) vorbereitet und das 2:0 (14.) selbst erzielt. Zu diesem Zeitpunkt war der VfL längst die bessere der beiden Mannschaften, zeigte von der ersten Minute an, dass er die bittere Serie endlich beenden wollte. So sah es auch Blum: „Wenn man sieht, wie wir ihn umgestoßen haben, dann ist heute ganz viel Mentalität, Ehrgeiz und Wille dabei gewesen. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Der Blitzstart, mit dem die Bochumer den Grundstein für den Erfolg legten, hätte sogar noch besser laufen können, wenn Vitaly Janelt mit seinem Kopfball in der 6. Minute nicht die Latte, sondern ins Netz getroffen hätte. So gab es eine kurze Phase des Zitterns, als Robert Leipertz in der 23. Minute den 1:2-Anschlusstreffer erzielte.

Doch in dieser Partie, der vierten unter Thomas Reis, der Mitte September Robin Dutt abgelöst hatte, war der VfL nervenstark. „Wir haben in diesem Spiel alles gegeben, haben gut gekämpft. Wir haben sehr gut umgeschaltet und auch unsere Tore gemacht“, fasste Kapitän Anthony Losilla zusammen. Nach dem Seitenwechsel beseitigte Silvere Ganvoula alle Zweifel an einem möglichen VfL-Erfolg mit seinem Treffer zum 3:1. Heidenheims Antwort war nur noch der Treffer von Stefan Schimmer in der dritten Minute der Nachspielzeit.

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