Westfalenliga 1

Erkenschwick-Kapitän lässt Zukunft offen

30. Dezember 2020, 14:03 Uhr
Foto: Markus Weissenfels

Foto: Markus Weissenfels

Fußball-Westfalenligist Spielvereinigung Erkenschwick mischte bis zur Corona-Zwangspause oben mit. Die "Schwicker" um Kapitän Hakan Gökdemir stehen auf Platz zwei. Leistungsträger Gökdemir lässt seine Zukunft offen.

Die Spielvereinigung Erkenschwick klopft nach einigen Jahren wieder einmal zur Tür der Oberliga. Nach acht Spielen liegen die Schwarz-Gelb-Roten nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Preußen Espelkamp zurück. Wenn der Ball wieder rollt, will Erkenschwick angreifen. 

Das verrät Kapitän Hakan Gökdemir, der sich in seinem dritten Jahr am Stimberg befindet. Ob er auch in eine vierte Saison mit dem Klub gehen wird, lässt der 28-jährige Mittelfeldspieler im RevierSport-Interview offen.

Hakan Gökdemir, wie geht es Ihnen und Ihren Mannschaftskollegen aktuell in dieser Corona-Zwangspause?
Es geht uns allen zum Glück gut. Alle sind gesund. Wir befinden uns alle, die ganze Welt, in einer schwierigen Situation und müssen einfach das Beste daraus machen. Wir müssen uns an die Regeln halten, damit die Pandemie so schnell wie möglich ein Ende hat. Als Mannschaft sind wir stark genug, um durch diese Zeit durchzukommen und dann wieder anzugreifen.


Die Pause dürfte genau zum falschen Zeitpunkt gekommen sein, oder? Erkenschwick war richtig gut drauf...
Ja, natürlich. Wir haben eine starke Serie hingelegt und eine überragende Stimmung in der Mannschaft gehabt. Da wollen wir auch wieder anknüpfen, wenn es weitergeht. Niemand weiß, wann es weiter gehen wird, aber alle sind beziehungsweise werden heiß sein. Das kann ich den Fans versprechen. Wir haben einiges vor in dieser Saison.

Was macht die Mannschaft so stark in dieser Saison, welches Ziel verfolgt Ihr?
Wir sind einfach eine echte Einheit, die durch dick und dünn geht. Bei uns spielt es keine Rolle, ob jemand ein jüngerer oder älterer Spieler ist. Alle werden gleich behandelt, und das fängt schon beim Mannschaftsbetreuer an und hört beim Vorstand auf. Dieses Wir-Gefühl macht uns stark.

Sie spielen Ihre dritte Saison in Erkenschwick. Sind Sie nun am Stimberg heimisch geworden oder wollen Sie noch einmal eine neue Herausforderung annehmen?
Ich bin am Stimberg mittlerweile heimisch geworden. Es ist einfach eine Art Wohnzimmer geworden, in dem ich viele tolle Menschen kennengelernt habe und mich wohlfühle. Aber im Fußball weiß man nie, was kommt. Auch ich kann nicht versprechen, dass ich nicht mehr wechseln werde. Aktuell kann man sowieso nur schwer die Zukunft planen. Ich lasse mir da alles offen. Fakt ist, dass ich auf jeden Fall noch einmal in der Oberliga spielen will. Aber die Spielvereinigung Erkenschwick wird immer mein erster Ansprechpartner bleiben.


Glauben Sie, dass sich etwas im Amateurfußball nach Corona verändern wird?
Das ist schwer zu sagen. Ich hoffe, dass sich einiges zum Guten verbessern wird und wir wieder mehr Zuschauer in den Stadien begrüßen werden. Ich glaube schon, dass die Menschen den Amateurfußball vermissen. 

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