Entwarnung bei Sané, Harit-Zukunft weiter offen

14.01.2019

Schalke

Entwarnung bei Sané, Harit-Zukunft weiter offen

Foto: Firo

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat am Montag in Gelsenkirchen die erste Einheit nach dem Trainingslager im spanischen Benidorm absolviert. Trainer Domenico Tedesco begrüßte 19 Spieler.

Der amtierende Vizemeister trainiert wieder in der Heimat und bereitet sich auf das erste Rückrundenspiel am 20. Januar (18 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg vor. Nachdem die Schalke-Profis am Samstag aus dem neuntägigen Trainingslager in Benidorm zurückgekehrt waren, absolvierten die Königsblauen am Montag ihre erste Einheit auf dem S04-Trainingsgelände. Am Sonntag wurde den Schalke-Profis ein Ruhetag gewährt.


Schalke-Verteidiger Salif Sané nur leicht verletzt

19 Spieler präsentierten sich den rund 70 anwesenden Zuschauern, darunter auch die U23-Akteure Benjamin Goller, Philip Fontein und Haji Wright sowie U19-Talent Ahmed Kutucu. Erwartungsgemäß nicht mit dabei war Salif Sané. Der Innenverteidiger hatte sich im Testspiel am Freitag gegen KRC Genk (2:2) am rechten Oberschenkel verletzt. Schalke gab aber am Montag bekannt, dass Sané Glück im Unglück hatte. Eine MRT-Untersuchung nach der Rückkehr aus dem Trainingslager ergab, dass der Neuzugang aus Hannover keine strukturelle Muskelverletzung erlitten hat. Sané soll schon am Dienstag wieder in das Mannschaftstraining einsteigen.

Auf einem guten Weg ist auch Mittelfeldspieler Suat Serdar, der sich in Benidorm eine Oberschenkel-Zerrung zugezogen hatte. Der U21-Nationalspieler soll im Laufe der Woche wieder voll belastbar sein. Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb, der das Trainingslager wegen Problemen im Schambeinbereich vorzeitig abbrechen musste, stand am Montag wieder auf dem Platz. Die Stürmer Guido Burgstaller und Breel Embolo können wie in Spanien weiterhin nur individuell trainieren.

Erneut nicht mit dabei war Amine Harit. Ob der aktuell verletzte Marokkaner überhaupt noch einmal im Schalke-Dress zu sehen sein wird, ist nach wie vor offen. Der 21-Jährige kann den Verein im Winter verlassen, sofern eine konkrete Anfrage für den Offensivspieler eingehen würde. Ein Angebot hat es bisher aber nicht gegeben.

Autoren: Christoph Winkel, Martin Herms


 

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16.01.2019 - 18:42 - easybyter

Majo2008, ich denke dass auch Heidel und Tedesco wissen, was Harit für ein Spieler ist und es steht ja noch gar nicht fest, was die mit ihm vorhaben.Sie werden sicher versuchen, ihn wieder in die Spur zu bringen und ich traue es auch Tedesco zu, mit ihm zurecht zu kommen. Nur wenn ein Spieler sich dann gar nicht einordnen will, nutzt der Truppe auch seine Klasse nichts, denn dann bringt er nicht seine Leistung und die Eskapaden bringen Unruhe in den Verein. Warten wir einmal ab, was wirlich passiert, denn in der Winterpause steht viel in den Zeitungen, die Journalisten müssen ja was schreiben und es passiert ja auf den Plätzen nichts.

15.01.2019 - 19:05 - paulchen

Nachdem mit Naldo nun auch so ziemlich der letzte Spieler mit eigener Meinung den Verein verlassen hat, kommen jetzt die "schwierigen" Spieler dran. Damit am Ende nur noch geschmeidige Jasager übrig bleiben. Und dann wundern sich alle, daß diese Mannschaft keinen Charakter und kein Profil hat. Eine souveräne Führung kann auch mit schwierigen, aber ohne Zweifel höchst begabten Spielern umgehen. Ist die Führung selbst schwach, kann das natürlich nicht gelingen.
@Majo2008: ich sehe das auch so. Kaufmännisch wäre es Irrsinn und tatsächlich ist er der beste Fußballer aktuell.

15.01.2019 - 10:09 - Majo2008

Libuda/easybyter

Es ist sicherlich schwierig von "außen" den Typen Harit zu beurteilen. Fakt ist aber, dass er fußballerisch der beste Spieler bei Schalke ist. Jetzt, fast ohne Spielpraxis müsste man ihn zu einem Spottpreis verscherbeln.
Für mich hat er alles, was ein Topspieler mit sich bringt. Aber wie es bei ihm innen aussieht, vermag wohl keiner zu beurteilen. Vielleicht hat er sich ja noch mehr Eskapaden als an die Öffentlichkeit gelangt sind, erlaubt.
Ihn jetzt zu verkaufen ist aber ein Fehler und schon alleine aus kaufmännischer Sicht (Heidel) nicht vertretbar.
Insgesamt scheint aber jede Schalker Mannschaft der letzten Jahrzehnte, die Eurofighter ausgenommen, untrainierbar zu sein. Da kommen Topspieler zum Verein und verlernen innerhalb kürzester Zeit das Fußballspielen, was ich mir überhaupt nicht erklären kann. Ich bin entschiedener Gegner des Spielsystems, der Fußballphilosophie eines TD, kann mir aber aktuell nicht vorstellen, welcher Trainer diese Mannschaft wieder in die Spur bringen könnte.

15.01.2019 - 09:04 - easybyter

Libuda63, es geht wohl nicht nur um die Kasinobesuche. Wenn ein junger Spieler meint, er könnte aufgrund seines Talents machen was er will und Gespräche nichts bringen, dann muss man sich von ihm trennen, auch wenn es weh tut. So etwas bingt u.U. das ganze Mannschaftsgefüge durcheinander und genau das kann Schalke sich zur Zeit überhaupt nicht leisten. Da müssen alle 100 % fokussiert sein, um aus der miesen Tabellenregion herauszukommen.

14.01.2019 - 20:40 - Libuda63

Wenn die Harit wirklich verkaufen, ist denen nicht mehr zu helfen. Da muss man nicht das mit dem Casino als Grund vorschieben. Die meisten seiner Mitspieler haben auch ohne Casino nichts geleistet in der Hinrunde.

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