EMKA Ruhr-Cup

EMKA Ruhr-Cup: Große Namen für 2020 bestätigt

Niclas Scheidt
04. August 2019, 15:57 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Vier Tage voller hochklassigem Nachwuchsfußball sind vorbei. Insgesamt war der EMKA Ruhr-Cup laut Cheforganisator und BVB-Urgestein Heinz Keppmann ein voller Erfolg. Von Hürden und Problemen blieb aber dieses Jahr niemand verschont. Zwei Top-Klubs gehen 2020 an den Start, wie Keppmann verriet. 

„Wir haben nicht nur zehn Mannschaften hier, sondern auch eine elfte: Meine Mitarbeiter und Betreuer. Die machen einen überragenden Job.“ Für den diesjährigen EMKA-Cup haben die Organisatoren wieder groß für die internationalen Mannschaften aufgefahren.


Heinz Keppmann ist 81 Jahre alt, organisiert diesen Cup schon seit bereits zehn Jahren. Darauf ist er stolz. Keppmann veranschaulicht die Vormachtstellung, die der EMKA-Cup europaweit hat: „In diesem Zeitpunkt gibt es in Europa 21 andere Turniere und jeder will die Topmannschaften. Sechs davon muss man erstmal haben, die wollen auch alle wiederkommen.“

Was den ehemaligen Leiter der BVB-Amateurabteilung besonders freute, fand in erster Linie nicht auf dem Platz statt: „Es sind die Erkenntnisse die wir bekommen, wir werden überall eingeladen. Wir knüpfen hier so viele Freundschaften.“ Die sportliche Komponente will Keppmann trotzdem nicht schmälern: „Solche Spieler hier zu sehen, ist schon etwas Besonderes.“

Liverpool und Paris 2020 am Start

Jeder, der mal ein Event oder Ähnliches geplant hat, weiß, dass es ohne Probleme meist nicht geht. In diesem Jahr brachte der AC Mailand die Köpfe zum Rauchen. Durch Financial Fairplay-Strafen mussten die Italiener ihre Teilnahme kurzfristig absagen: „Wir haben uns schon komplett auf Mailand eingestellt, alles war schon gedruckt.“ Der glückliche Nachrücker war kein geringerer als Rot-Weiss Essen, das das Turnier überraschend als Vierter vor einigen internationalen Topklubs beendete. Für den Niederrheinligisten hatte Keppmann nichts als Lob übrig: „Den Essenern muss ich auch ein riesiges Kompliment machen, die haben sich bis zum Ende verausgabt.“


Auf die Frage, wie es im nächsten Jahr weiter geht, machte das BVB-Urgestein mit einem selbstsicheren Lächeln eine erfreuliche Ankündigung: „Im nächsten Jahr werden wir nach jetzigem Stand FC Liverpool und Paris Saint-Germain dabei haben.“ 

Eines ist klar: Heinz Keppmann ist bestens vernetzt. Das stellt er mit diesen beiden zukünftigen Teilnehmern eindrucksvoll zur Schau. Die elfte Auflage des EMKA Ruhr-Cups verspricht mit den Nachwuchsmannschaften des amtierenden Champions League-Siegers und dem unangefochtenen Top-Klub aus Frankreich im nächsten Jahr wieder viel Fußball auf allerhöchstem Niveau. 

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