Philipp Hofmann schoss die U19 des FC Schalke 04 in der Saison 2011/12 zum Meistertitel. Sein damaliger Trainer Norbert Elgert schwärmt vom Torjäger.

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Elgert über Ex-Schalke-Stürmer Hofmann: “Ich bin begeistert“

Fabrice Nühlen
09. Juli 2020, 07:51 Uhr
Philipp Hofmann half dem Karlsruher SC mit seinen Treffern die Liga zu halten (Foto: firo).

Philipp Hofmann half dem Karlsruher SC mit seinen Treffern die Liga zu halten (Foto: firo).

Philipp Hofmann schoss die U19 des FC Schalke 04 in der Saison 2011/12 zum Meistertitel. Sein damaliger Trainer Norbert Elgert schwärmt vom Torjäger.

Philipp Hofmann war in der abgelaufenen Zweitliga-Saison der Held des Karlsruher SC. Mit 17 Treffern und sechs Vorlagen hatte der Mittelstürmer einen erheblichen Anteil am Klassenerhalt des Traditionsvereins. Insgesamt war der 27-Jährige an 51 Prozent der KSC-Treffer beteiligt.

2012 war Hofmann der Meister-Held

In der Jugend wurde der 1,95 Meter große Angreifer beim FC Schalke 04 ausgebildet und gefördert. Im Jahr 2009 wechselte Hofmann in die Knappenschmiede und unterschrieb im Dezember 2011 einen bis zum 30.06.2014 gültigen Profivertrag. Seinen großen Moment hatte der Torjäger im A-Jugend-Finale gegen Bayern München (17.06.2012): In der 73. Minute schoss Philipp Hofmann die Knappen mit seinem Treffer zum 2:1-Endstand zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. 


Sein damaliger Coach Norbert Elgert erinnert sich gut an den Meister-Helden. „Vor allem seine Körperlichkeit und Wucht zeichnen ihn aus. Er hat Zug zum Tor und strahlt Torgefahr aus. Zu seinen Stärken zählen sein Abschluss und das Kopfballspiel. Insgesamt ruhte Philipp in sich, er war sehr selbstbewusst, und charakterlich top“, betonte die Trainer-Legende gegenüber RevierSport.

Nachdem Hofmann allerdings der Durchbruch bei den Profis verwehrt blieb, spielte er in den kommenden Jahren für sechs verschiedene Vereine (SC Paderborn, FC Ingolstadt, 1.FC Kaiserslautern, FC Brentford, Greuther Fürth, Eintracht Braunschweig), bis er sich im Sommer 2019 dem Karlsruher SC anschloss.

Elgert ist begeistert

In der 2. Bundesliga war er mit 17 Treffern hinter Fabian Klos (21 Tore) und Manuel Schäffler (19 Tore) der drittbeste Torschütze. Mit vier Toren in den vergangenen zwei Partien schoss Philipp Hofmann seinen Klub fast im Alleingang zum Klassenerhalt. 


Demnach ist es nicht überraschend, dass nach Informationen der „Badischen Neuesten Nachrichten“ der SC Freiburg und Mainz 05 an dem Stürmer interessiert sein sollen. Elgert lobt die Entwicklung des Torjägers: „Ich bin begeistert. 17 Tore und sechs Vorlagen in der zweiten Liga sprechen für sich.“

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09.07.2020 - 10:43 - yayabinx

Manchmal ist es gut wenn die Spieler erstmal woanders spielen und so Erfahrung und Spielpraxis bekommen. Als er damals aus der Jugend rauskam war die Konkurrenz bei Schalke im Sturm zu groß. Da hätte er niemals genug Spielpraxis bekommen.

Wer meldet denn hier immer die ganz normalen Beiträge?

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09.07.2020 - 09:12 - Herold

Ich konnte schon damals ncht verstehen das man P. Hofmann nicht als zweiten Stürmer aufgebaut hat, und Ihn für kleines Geld verhöckert hat !

Spieler wie Philipp sind unser Kapital, und das wurde warum auch immer sinnlos verschleudert :-((

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09.07.2020 - 08:12 - yayabinx

Die Schalke Verantwortlichen sollten hier mal ebenfalls Interesse zeigen. Ich bin mir ganz sicher das er bei Schalke Interesse nicht lange überlegt wo er hingeht. So einen körperlich Starken Stürmer brauchen wir um über Flanken zum Erfolg zu kommen. Ich sehe Hofmann besser als Andersson der gerade gehndelt wird als Neuzugang.

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