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"Traurig": Matthäus sieht Charakterproblem bei Schalke und Köln

23. November 2020, 19:03 Uhr
Foto: dpa

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Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht bei den weiterhin sieglosen Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und 1. FC Köln eklatante Mängel nicht nur im Sportlichen.

„Was dort gerade passiert, ist einfach nur traurig. Da hilft auch langsam kein Reden mehr und die Trainer können offensichtlich auch nichts mehr groß ausrichten. Wenn diese Teams einen besseren Charakter hätten, würden sie das von sich aus schaffen, sich zusammenreißen und endlich mal ein Spiel gewinnen“, schrieb Matthäus (59) in seiner Sky-Kolumne.

Köln und Schalke liegen mit jeweils drei Punkten am Ende der Tabelle. Während der FC seit 18 Spielen auf einen Sieg wartet, ist Schalke sogar seit 24 Partien ohne Dreier - und jagt damit den Rekord von Tasmania Berlin (31).

Als Absteiger will Matthäus die beiden Traditionsklubs zwar noch nicht abtun. „Aber klar ist, dass im Abstiegskampf nicht nur die Qualität, sondern oftmals die Einstellung und Mentalität ausschlaggebend sind. Und das ist aktuell das größte Manko, sowohl in Köln auch bei S04. Da ist bei beiden wenig bis nichts zu spüren in Sachen Zusammenhalt, Einheit, Teamgedanke“, schrieb der frühere Welt- und Europameister.

Ein (erneuter) Trainerwechsel würde nichts bringen, meint er. „Es ist zu einem Großteil jetzt die Mannschaft und ihre Einstellung zum Beruf gefragt“, erklärte Matthäus. sid

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24.11.2020 - 20:09 - soso

Interna kent doch keiner .....

aber die leistung - wichtig is aufm platz ...... und da sieht man jede woche nur amateure

und ganz schrecklig is folgendes:
Nach dem Sieg vs kleine schweinfurter glaubte jeder an die Wende da klopfen sich die
kicker noch auf die schulter. es war ein sieg - nich mehr und nicht weniger gegen 05er, die
ihre chancen im übereifer versiebten !

24.11.2020 - 16:24 - easybyter

Kritik ist gut und willkommen, wenn sie sich auf Fakten stützt und dadurch begründet ist. Mattheus kennt die Interna nicht, er weiß nicht, was sich hinter den Kulissen abspielt und spricht den Spielern p a u s c h a l den Charakter ab. Das ist keine Kritik, das ist effekthascherische Dampfplauderei, für die Herr Matthäus ja bekannt ist. Ein Trainerwechsel würde nichts bringen, sagt er, aber er verkennt, dass es Trainer gibt, die tatsächlich Verhaltensänderungen herbeiführen können. Ob das auf Schalke etwas bringen würde sei dahingestellt, denn welcher gute Trainer geht zu einem Klub, bei dem es in der Leitungsetage Querelen gibt. Das sollte schleunigst geklärt werden und dann an der Ausgliederung weiter gearbeitet werden, um finanziell Boden unter die Füße zu bekommen. Die Frage des Trainers wird sich spätestens dann stellen, wenn Schalke aus den nächsten 3 Spielen eintweder keinen oder höchstens einen geholt haben wird.

24.11.2020 - 15:24 - Schalker1965

Schneider wird zu recht Dilettantismus vorgeworfen: Der im Sommer 2019 ausgebliebene Transfer eines Torjägers, der ablösefreie Abgang von Daniel Caligiuri und dessen Kompensation mit der Verpflichtung des unerfahrenen Kilian Ludewig (20), die völlig misslungenen Transfers von Rudy und McKennie, letzterer mit einer äußerst spärlichen Leihgebühr (4 Millionen Euro) von Juve mit der Gefahr, im Abstiegsfall keinen Cent mehr für den Spieler zu erhalten, die demgegenüber kaum zu stemmende Kaufoption (8,5 Millionen Euro) bei Leih-Stürmer Gonçalo Paciência, Dreijahresverträge für die Routiniers Bastian Oczipka und Benjamin Stambouli sowie diverse weitere Transfer-Flops (u.a. Gregoritsch, Todibo, Miranda), das unsägliche Torwartwechselspiel mit Fährmann, Nübel und Schubert, und schließlich das viel zu lange Festhalten an Wagner, der Kardinalfehler schlechthin.

24.11.2020 - 14:56 - Schalker1965

24.11.2020 - 09:31 - easybyter

Jahrelanges Schweigen hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen. Tönnies hat gemacht was er wollte, ohne dass sich Widerstand gereget hätte. Es ist gut, wenn auch von außen die Kritik lauter wird, um die notwendigen Veränderungen herbeizuführen. Wagner und Co. geraten zunehmend unter Druck und das ist gut so. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass dieser von Versagern besetzte Vorstand endlich seinen Hut nehmen darf. Lothar und Didi, nicht nachlassen!

24.11.2020 - 09:31 - easybyter

Matthäus kann es nicht lassen, über Dinge zu reden, von denen er keine wirkliche Kenntnis hat. Er hat keinen Einblick in die Vereinsinterna weder bei Köln noch bei Schalke aber er schlägt pauschal auf die Spieler ein und einigen hier kommt das recht, um ihre Tiraden permanent zu wiederholen. Es war immer schlecht für einen Verein, wenn es hinter den Kulissen nicht stimmte. Der offensichtliche Dissens zwischen Schneider und Reschke scheint sich negativ auszuwirken. Was da genau passier, kann niemand sagen. Daher wäre es gut, wenn Lothar sich da heraushalten und nur Spielanalysen liefern würde. Denn da spricht er über etwas was er sehen konnte und von dem er etwas versteht.

24.11.2020 - 08:17 - Gemare

Gut das es den LODDAR gibt.Jetzt wissen wir endlich alle woran es bei Schalke und Köln hapert.!
Der springt wirklich auf jeden Zug.

24.11.2020 - 06:58 - Franky1848

moin, da gebe ich ihnen recht....leider leben wir in einer zeit wo sich kaum noch jemand mit dem verein identifiziert....als unser einer noch gespielt hat, da hat einer für den anderen gekämpft....da spielte geld keine rolle...heute geht's nur noch ums geld......wir als fans, egal von welchem verein, werden immer unwichtiger...die richtige Freude ein spiel zu gucken flacht bei mir immer mehr ab....schalke ist nicht mehr schalke, aber für die fans hoffe ich, dass sie irgendwie drin bleiben........

24.11.2020 - 06:50 - wuppergeist

Das Schlimmste ist eventuell nicht der Abstieg, sondern diese Dumpfbacken mit ihren Sprüchen.

23.11.2020 - 19:59 - Schalker1965

Hamburger Verhältnisse! Charakterlose, mentalitätsschwache und mammongesteuerte Söldner, verpflichtet von einem größenwahnsinnigen, verzockten und obendrein noch inkompetenten Management. Wo das geendet hat, ist bekannt. Ein einziges Trauerspiel!