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Durch 4:2 gegen Bonn: WSV bestätigt furiosen Sieg im Pokal

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Foto: Thorsten Tillmann

In der Regionalliga West konnte der Wuppertaler SV mit dem 4:2 (2:1)-Sieg gegen den Bonner SC den furiosen Sieg gegen Duisburg im Pokal bestätigen. Währenddessen wird die Luft für den BSC im Tabellenkeller immer dünner. 

Nach Spielende war dem Trainer des Bonner SC, Björn Joppe, der Frust über die Niederlage deutlich anzusehen. Zwar schaffe es seine Mannschaft, einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen einen zuletzt formstarken Wuppertaler SV auszugleichen. Am Ende wurden die offensiven Bemühungen aber eiskalt bestraft, wodurch die Partie letztendlich in einer 2:4-Niederlage für die Bonner mündete. Das Fazit ist für Trainer Joppe klar: „Die effektivere Mannschaft hat gewonnen, aber nicht die bessere. Am Ende ist es ein zu hoher und nicht verdienter Sieg.“

Zwar hatten die Gäste aus Bonn mehr Spielanteile in der gegnerischen Hälfte, dennoch kam die größere Torgefahr meist von Seiten der Heimmannschaft. Bereits früh in der Partie verhalf dem WSV ein Elfmeter von Kevin Hagemann zur 1:0-Führung (6. Minute). Zum Ärger des Gäste-Trainers: „Wuppertal macht mit der ersten Chance das Tor. Man hat gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit sehr guten Fußball gespielt haben. Wir müssen definitiv mit 1:0 in Führung gehen, wenn nicht sogar 2:0.“

Bevor die Gäste aber ihren ersten Treffer erzielten, legten die Hausherren durch Mateo Aramburu nach (26.). Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich die Begegnung zu einem Torfestival, das mit insgesamt sechs Treffern endete. Für beide Abwehrreihen war es keine Glanzleistung, wie der WSV-Trainer Björn Mehnert nach Spielende anmerkte: „Es hätte noch höher in beide Richtungen ausgehen können. Angesichts der Chancen hätte es auch 7:5 oder 7:4 enden können.“

Für den Bonner SC geht es um den Klassenerhalt – die Konkurrenz punktet jedoch

Der WSV-Sieg war ein hartes Stück Arbeit für die Mehnert-Truppe. Obgleich die Gäste gegen den Abstieg spielen, war sich der 44-Jährige der schwierigen Aufgabe des Spiels bewusst: „Man hat deutlich gemerkt, dass es für Bonn um sehr viel geht. Am Ende des Tages war es aber ein verdienter Sieg für uns. Meine Jungs haben mit allem, was sie haben, in den Zweikämpfen dagegengehalten. Fußballerisch konnten sie am Ende ihre Qualitäten auf den Platz bringen.“

Mit dem Sieg hat der Wuppertaler SV den elften Tabellenplatz verteidigt. Deutlich unentspannter ist es beim Bonner SC. Der Verein ist einen Tabellenrang abgerutscht, weil das Schlusslicht RW Ahlen gegen Bergisch-Gladbach gewonnen hat. Für Bonn sind es somit nur zwei Zähler bis zum Abstiegsplatz. „Wir haben alles selbst in der Hand“, gibt sich der BSC-Coach weiter selbstbewusst. „Die anderen nehmen sich gegenseitig die Punkte weg, deshalb interessiert uns das nicht.“

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