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Durch 3:0 - Hamm erkämpft sich Showdown

Anika Haus
19. Mai 2019, 20:32 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Gegen den Holzwickeder SC setzten sich die Oberligisten von der Hammer Spielvereinigung mit einem deutlichen 3:0-Sieg durch. Damit kommt es am nächsten Spieltag zum Endspiel um den Klassenerhalt.

Als René Lewejohann, Cheftrainer der in akuter Abstiegsgefahr schwebenden Hammer Spielvereinigung, nach dem Abpfiff vor die anwesende Presse trat, berichtete er von betretenen Gesichtern in der HSV-Kabine. Geschuldet dürften die geknickt wirkenden Mienen wohl kaum dem deutlichen Erfolg sein, den sich die Mannschaft des Ex-Profis am vorletzten Spieltag dieser Oberliga-Spielzeit über den Holzwickeder SC sicherte. Stattdessen klärte Lewejohann seine Zuhörer auf: „Leider haben wir den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand.“

Ein Blick auf die Tabelle macht diesen Umstand deutlich. Da die direkten Konkurrenten der HSV zeitgleich zum Hammer Sieg, bei dem Joel Grodowski mit einem Doppelpack (10./20.) und Pascal Schmidt (85.) mit einem späten Treffer erfolgreich waren, ebenfalls punkteten, können sich die Rot-Weißen nun nicht mehr aus eigener Kraft in der Oberliga Westfalen halten.

Lewejohann sicher: „Wir schaffen das!“

Zu Gast beim FC Gütersloh (Sonntag, 26.05., 15:00 Uhr) kommt es für die Hammer am kommenden Wochenende also zum absoluten Showdown. „Wir haben uns dieses Endspiel erarbeitet“, erklärte Lewejohann mit Verweis auf die zuletzt guten Leistungen seiner Schützlinge: Aus den letzten drei Begegnungen – die Partie gegen den Sportclub mit eingeschlossen - nahmen die schließlich jeweils die bestmögliche Punktzahl mit. „Nach dem, was ich in den letzten drei Spielen gesehen habe, mache ich mir da überhaupt keine Sorgen“, so der HSV-Trainer weiter.

Für die Partie beim siebtplatzierten FC Gütersloh hofft der 35-Jährge auf die Unterstützung der Fans. „Ich hoffe, dass ihr alle zahlreich in Gütersloh erscheint“, wandte sich ein fest entschlossener Lewejohann nochmal an alle Anwesenden, ehe er das Mikrofon beiseite legte: „Wir werden das schaffen.“

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