Westfalenliga 2

DSC Wanne-Eickel: Die Zeichen stehen auf Umbruch

03. Mai 2021, 16:08 Uhr
Foto: Alexa Kuszlik

Foto: Alexa Kuszlik

Der DSC Wanne-Eickel aus der Westfalenliga steht vor einem Umbruch. Cheftrainer Sebastian Westerhoff gibt aktuelle Einblicke in die Situation des Vereins und Auskunft über die Kaderplanung.

Es herrschen turbulente Zeiten beim DSC Wanne-Eickel. Die Aufstiegsträume des Westfalenligisten sind nicht zuletzt aufgrund der Entscheidung des Verbands, die laufende Saison im Amateurbereich abzubrechen, geplatzt. Ein Umstand, der das Gesicht des Vereins merklich verändern wird.

Zehn Neuzugänge, davon drei aus der eigenen U19, sind bereits unter Dach und Fach. Demgegenüber, Stand jetzt, werden neun Spieler ihre Zelte beim Verein abbrechen und sich einem neuen Club anschließen. Wenn es nach Trainer Westerhoff geht, können gut und gerne noch zwei weitere Akteure dazu kommen.


„Der Verein steht vor einem kleinen bis mittelgroßen Umbruch. Einige Spieler unseres Stammpersonals wechseln in die Oberliga, andere haben sich beruflich verändert und können deshalb nicht weiterhin hier spielen. Wenn man ein junger ambitionierter Spieler ist, ist es leider nur verständlich, dass man den nächsten Schritt machen will und versucht, sich in der Oberliga zu präsentieren. Wir haben die letzten zwei bis drei Jahre mit dem fast exakt gleichen Kader gespielt und das Ziel Oberliga leider verpasst. Deshalb habe ich Verständnis für die Entscheidungen einiger Spieler. Nichtsdestotrotz haben wir für jeden einen adäquaten Ersatz gefunden und ich denke, dass in Zukunft noch zwei weitere Neue dazustoßen werden“, so Westerhoff.

Mit Qualität und Charakter

Nicht nur die Spieler sind für den Umbruch verantwortlich. Auch von Seiten des Vereins und des Vorstands gab es neue Impulse. So wolle man beim DSC neue Anreize für die Spieler schaffen sowie die Dynamik und damit das gesamte Team stärken. Augenscheinlich ein sehr ambitioniertes Ziel, jedoch hält sich der Trainer bei einer offenen Zielsetzung eher bedeckt. Westerhoff dazu:

„Momentan werden wir kein Ziel ausrufen. Das wichtigste ist, dass die Jungs wieder auf den Platz kommen und der Spaß am Fußball zurückkommt. Wenn wir gut in die kommende Spielzeit starten, kann es sein, dass wir je nach Tabellenplatz ein Ziel ausrufen werden. Dass wir aber sagen, wir müssen unbedingt erster werden oder in die Top drei, ist nicht der Fall. Fakt ist jedoch, dass wir in der kommenden Spielzeit versuchen, mit Qualität und Charakter so viele Punkte wie möglich einzufahren. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.“


Autor: Lennard Becker

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