Drei Personen wurden beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln positiv auf das Coronavirus getestet.

Bundesliga

Drei Personen beim 1. FC Köln positiv auf Coronavirus getestet

Justus Heinisch
01. Mai 2020, 20:59 Uhr
Das Rhein Energie Stadion, die Heimat des 1. FC Köln. Foto: firo

Das Rhein Energie Stadion, die Heimat des 1. FC Köln. Foto: firo

Drei Personen wurden beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln positiv auf das Coronavirus getestet.

Am vergangenen Donnerstag wurden alle Spieler sowie Mitglieder des Trainer- und Betreuerteams beim 1. FC Köln auf COVID-19 getestet. Drei dieser Tests fielen positiv aus. Das teilte der Geißbock-Klub am Freitagabend mit. Die drei Personen, Namen nannte der Fußball-Bundesligist aus Rücksicht auf die Privatsphäre keine, müssen sich nun in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben, zeigen jedoch keine Symptome.

Beim "Effzeh" steht derzeit Gruppentraining auf dem Programm. Dieses kann aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wie bisher geplant fortgesetzt werden - trotz der drei positiven Tests. Voraussetzung dafür sei, dass der entsprechende Personenkreis weiter getestet werde, wie es im medizinischen Konzept der "Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" der Deutschen Fußball-Liga DFL vorgesehen ist.

"Die Gesundheit und die Privatsphäre unserer Spieler und Mitarbeiter hat Vorrang vor allen anderen Überlegungen", wurde FC-Geschäftsführer Horst Heldt zitiert. Der 50-Jährige weiter: "Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können."

Vorgehen mit Experten abgestimmt

Das weitere Vorgehen unter anderem mit Dr. Tim Meyer abgestimmt. Er ist Vorsitzender besagter Taskforce und zugleich Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes.

Meyer sagte: "Wir sehen jetzt im Alltag, dass unser Konzept frühzeitig Risiken erkennt und reduziert. Dazu werden wir stets im engen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und den medizinischen Experten sein. Wir sind überzeugt, dass wir den Spielern mit unserem Konzept die Ausübung ihres Berufs unter bestmöglichem Infektionsschutz ermöglichen können."

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02.05.2020 - 18:50 - dr. breitner

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02.05.2020 - 18:17 - Gatsby

übersäuert meinte ich. Nicht überdauert.

02.05.2020 - 18:03 - Gatsby

Lieber hoelwil,
"Bleibt gesund" hört sich, von den Machern der Krise ausgesprochen, zynisch an. Nicht nur das: Es ist die blanke Verhöhnung, ein ins Gesicht spucken
der Menschen, die man mit der Maskenshow verarsxxe will. Durch die Narrenkappe geht jedes Virus durch. In beide Richtungen. Die Atmung wird aber behindert.
Der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid wird gestört, so dass sich immer mehr von diesem Gas im Körper ansammelt und der Körper überdauert wird.
In der Maske sammeln sich Bakterien an und konzentrieren sich, die durch Niesen verbreitet werden und weitaus schädlicher sein können, als Viren.
In der Lunge kann sich Wasser ansammeln. Lungenkrankheiten werden sich häufen Man muss sich fragen, ob das nicht nur billigend in Kauf genommen wird,
sondern sogar beabsichtigt ist. Als tolles Konjunkturprogramm für die notleidende BIG PHARMA.
Ich selbst gehöre mit Mitte 60 und nach zwei Herzinfarkten eigentlich zur Risikogruppe. Kann mir aber keine Ruhe gönnen, da ich im Freundeskreis Personen,
eine Mutter mit kleinem Kind und eine Frau etwa in meinem Alter, mit schweren Lungenkrankheiten habe. Hinter einer Lungenkrankheit steckt fast immer ein
schwerer Angstkonflikt. Und der wird durch die gewollte Panikmache gefördert. Folgen : Atemnot, Panikattachen, Herzrasen, Kreislaufzusammenbruch.
Die junge Mutter habe ich in den letzten zwei Wochen allein vier Mal ins Krankenhaus gebracht. Und wenn du dann nach einem Notarzt rufst, weil die Frau schon fast
blau angelaufen ist, schreien die erst einmal: MASKE! MASKE AUF!!! Dauert dann, aber wenn du zurückschreist, helfen sie dann doch.

02.05.2020 - 16:45 - dr. breitner

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02.05.2020 - 16:04 - Idefix a.D.

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02.05.2020 - 15:00 - 76

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02.05.2020 - 14:28 - 76

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02.05.2020 - 14:16 - dr. breitner

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02.05.2020 - 12:21 - 76

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02.05.2020 - 11:55 - dr. breitner

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02.05.2020 - 11:26 - 76

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02.05.2020 - 11:13 - dr. breitner

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02.05.2020 - 10:46 - 76

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02.05.2020 - 10:42 - dr. breitner

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02.05.2020 - 10:38 - Ballaballa52

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02.05.2020 - 10:34 - His.Unermesslichkeit

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02.05.2020 - 10:27 - hoelwil

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02.05.2020 - 10:13 - Tief_im_Westen

Breitner, wenn man deiner Ausführung folgt, dürfte niemand mehr arbeiten.
Wenn Schüler nicht in die Schule können, dann ist das der falsche Weg. Wenn Profis, die hier keine Sonderstellung haben, auch wenn es immer behauptet wird, nicht ihrer Arbeit nachgehen dürfen, dann ist das auch falsch. Eigentlich sollte man über jeden Schritt der Ver unft und Normalität froh sein. Die Forderung muss also lauten - lässt die Schüler in die Schule, weil man zum Beispiel auch beim Fussball richtig handelt.

Hinzu kommen ja gezeichnete Horrorszenarien derer, die einfach nur den Profisport kippen sehen wollen. Die Spieler gehören nicht zur Risikogruppe. Bei schlimmeren Krankheiten wurde nicht einmal im Amateursport Rücksicht genommen. Es zu verbieten würde in keinem Verhältnis stehen, wie es sonst läuft.
Des Weiteren darf der Spieler nur mit negativen Test aufs Feld, es gibt damit keine größere Sicherheit für die Gesundheit der Spieler. Ganz im Gegenteil, bricht man ab, wird die Ansteckungsgefahr durch Freizeitaktivitäten enorm erhöht.

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02.05.2020 - 09:32 - Gatsby

Das Problem ist nicht das Corona-Virus, das es schon immer gab, sondern die CORONA-GLÄUBIGKEIT! Solange sich daran nichts ändert,
wird es auch keinen richtigen Fußball mehr geben. Aber es ist halt so, wie Heinrich von Kleist es sch vor langer Zeit so schön formuliert hat:
(Lehrbuch der französischen Journalistik)

WAS MAN DEM VOLK DREIMAL SAGT, HÄLT DAS VOLK FÜR WAHR.

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02.05.2020 - 09:25 - hoelwil

Heldt und Gisdol,die als erste Trainingseinheiten in zwölfer Gruppen frei gegeben haben ,kann ich nicht verstehen.Kippt der erste Spieler im Spiel mit einem coronaren Schaden um ,ist es vorbei. Dann können auch die grössten Schreihälse (Watzke ,Rummenigge) ,die für ein weiterspielen waren ,sofort zurück treten. Spielen unter diesen Bedingungen ist einfach nicht sicher und dementsprechend sollte man sich verhalten und warten bis es wieder geht. Das wird dauern,aber dafür muss dann wahrscheinlich auch niemand steben.

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02.05.2020 - 07:32 - His.Unermesslichkeit

....und genau deshalb ist der Fußball tot, selbst wenn man in den Stadien keine Zuschauer mehr zulässt.

Eine Domina auf St. Pauli hat es so herrlich ausgesprochen: "Sex mit Mindestabstand von 2 m geht nicht". Überall in Deutschland haben die Bordells deshalb geschlossen, die ca. 5 Millionen Dominas in Deutschland sind arbeitslos. Auch sie bekommen jetzt Soforthilfen von Merkel.

Auf das Fußballerische bezogen: Fußball in der bisherigen Form ohne Körperkontakt kann es nicht mehr geben. Je eher man das einsieht, umso besser für alle.

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02.05.2020 - 06:49 - Ballaballa52

Teile wie zur Zeit laut Umfragen 2/3 der Bevölkerung die Meinung von @drbreitner...
Natürlich wird hier -gewollt&ungewollt- durch den gefühlt mindestens 100. Artikel zu corona das Thema Bzgl. Profifußball „langsam tot geschrieben“ und hängt manchem mittlerweile „Zum Halse raus“...für mich ist es nicht nachvollziehbar -auch wenn hier (Aus eigeninteresse?)Fast immer nur die Machbarkeit der Tests für den Profifußball Im Vordergrund steht- und wohl vor allem „eingefleischte Fußballfans verblendet“...wenn man dann in der Arbeitswelt und auch in der normalen Bevölkerung sieht wie mit dem Testen umgegangen wird (selbst Krankenschwestern werden ohne Tests dann lediglich in Quarantäne geschickt zunächst) hoffe ich, das da in Zukunft noch mehr Menschen in der Bevölkerung „ein Lichtlein“ aufgeht! Hinzu kommen für mich noch die fast emotionslosen geisterspiele und geben der ganzen Geschichte den Rest...warum soll der ‚hochgepimpte‘ Profifußball hier eine Sonderstellung bekommen? Das werden sich immer mehr Menschen fragen und die profivereine schaden sich durch diese Praxis in ihrem Ansehen auf mittlere Sicht selbst! So, genug der Worte! Trotzdem ein gesundes und schönes woe für alle, egal mit welcher Meinung...

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02.05.2020 - 06:39 - dr. breitner

@Tief im Westen

Da hast du Recht, jeder entscheidet für sich selbst, ob er das guckt. Es geht ja jetzt um die Entscheidung, ob so etwas gewollt und genehmigt wird.
Meiner Meinung nach ist das (vor allem aufgrund der Aussenwirkung) nicht vertretbar. Wenn Schüler nur wechselweise in die Schule gehen dürfen unter Einhaltung
von Mindestabstand und an einigen Schulen mit Mundschutz sollen die Profis Fussball spielen dürfen, weil die Liga es sich finanziell leisten kann flächendeckend zu testen ?
Ein anderer Aspekt ist der Druck, der dann auf den Spielern lastet. Wer, weswegen auch immer, positiv getestet würde, würde u.U. das ganze Projekt gefährden.
Wenn jetzt noch nicht einmal die Namen derer veröffentlicht werden, die infiziert wurden, sagt das doch alles.
Dass das alle Spieler so mitmachen wollen, wundert mich sowieso.

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01.05.2020 - 23:58 - Tief_im_Westen

Tests in der breiten Masse bringen nichts und werden trotz Kapazitäten auch von Fachärzten nicht gemacht, weil man nicht alle drei Tage 81 Mio Menschen testen kann.

@breitner: können ungleich müssen. Der Anfang der Behandlung ist hier allerdings die Beobachtung.
Was man schaut, entscheidet jeder für sich selbst.

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01.05.2020 - 22:49 - Langer_09

3 positive Tests ohne Symptome, aber natürlich potentiell ansteckend.
Zeigt, wie wichtig umfangreiche Tests der Bevölkerung (auch ohne Symptome) wären.

01.05.2020 - 22:12 - dr. breitner

Spielerschutz ? Die drei hatten keine Symptome, weswegen sollen die behandelt werden ? Es zeigt nur wie sinnlos Fortführung der Bundesliga ist, aus vielerlei Gründen.
Wenn jeweils 300 Menschen pro Spiel anwesend sind, wird zwangsläufig jemand weiteres infiziert. Wenn man dann konsequent ist, müsste eine Reihe Menschen sofort unter Quarantäne. Wenn es ein Spieler ist, würde das den gesamten Spielbetrieb gefährden. Keine Stimmung, keine Emotionen, kein abklatschen nach Toren undsoweiter.
Wer will sich das ernsthaft angucken ? Ich nicht.

01.05.2020 - 21:58 - Anton LeopoId

Es gibt keinen Grund, wieso man jetzt etwas ad acta legen könnte, solche Risiken wurden ja einkalkuliert und im Grunde kann man doch froh sein, dass das jetzt ist wie es ist, zumindest wenn man zum Stab der Bundesligisten gehört, denn so werden Erkrankungen erkannt und können frühzeitig richtig behandelt werden. So ein Vorgehen hätte Junior Sambia evtl sogar das künstliche Koma erspart. Gerade unter dem Aspekt der Gesundheit und des Spielerschutzes, ist eine Fortführung des Betriebes unter den jetzigen Umständen für die Spieler eher Segen als Fluch. Bricht man die Saison ab, wird es das so nicht geben und die Spieler bewegen sich frei, ohne Kontrolle, was ein Risiko einer Infektion erhöht.

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01.05.2020 - 21:33 - goli60

Egal ob mit oder ohne dem Kasperverein. Stell dir vor nach 2 Spieltagen passiert soetwas? Da ist Tür und Tor für Proteste geöffnet. Wo ist mein Fussball ???????????????

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01.05.2020 - 21:18 - Vitosax

Damit dürfte das Thema Geisterspiele - zumindest in und mit Kölle - zunächst mal ad acta gelegt werden können.